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Krumbach

25.01.2020

Für eine Shisha-Bar in Krumbach fehlen die Parkplätze

Shishas stehen bei jungen Leuten hoch im Kurs. Die Eröffnung einer Shisha-Bar scheitert bislang an den Parkplätzen. (Symbolfoto)
Foto: Christian Charisius/dpa

Zahlreiche Anträge wurden im Bauausschuss in Krumbach behandelt - darunter auch der Umbau eines Ladengeschäfts zu einer Shisha-Bar.

Zehn Bauanträge standen auf der Tagesordnung der Bauausschusssitzung am Montagabend. Bürgermeister Hubert Fischer und Stadtbaumeister Björn Nübel begrüßten es, dass sich darunter auch Nachverdichtungen, also das Schließen von Baulücken im Innenbereich, finden.

Nicht abgesegnet wurde vorerst der Umbau eines Ladengeschäfts in der Kirchenstraße zu einem Shisha-Laden und einer Shisha-Bar. Es müssen zuerst ausreichend Parkplätze auf Privatgrund beziehungsweise durch Dienstbarkeit abgesichert nachgewiesen werden.

Nachträglich wurde der Antrag auf Nutzungsänderung eines bestehenden Wohnhauses in der Galgenberg Straße in Krumbach mit drei Wohnungen zur Wohn- und Pflegeeinrichtungen für Menschen mit Behinderung gestellt. Da die vorgesehene Nutzung in dem allgemeinen Wohngebiet zulässig ist, wurde zugestimmt. Keine Einwände gab es ebenfalls zur Sanierung und Erweiterung des bestehenden Kindergartens mit zwei Kindergartengruppen und zwei Krippengruppen in Niederraunau.

Die Planung war bereits in einer früheren Sitzung im Stadtrat vorgestellt worden. Auch im Einbau von fünf Wohneinheiten in einem bestehenden ehemaligen Bauernhof wurden keine Probleme gesehen.

Baumaßnahmen in Billenhausen und Attenhausen

Anders sieht es bei einer beabsichtigten Nutzungsänderung aus, die auf einem bestehenden Parkplatz am Ortseingang von Billenhausen vier Parkplätze als Abstell- und Verkaufsfläche für Pkws vorsieht. Es wird explizit darauf hingewiesen, dass mit dieser Erlaubnis weder Werbung noch die Aufstellung von Verkaufscontainern abgesegnet ist. Die Stadt werde ein „scharfes Auge“ darauf werfen, so Bürgermeister Hubert Fischer, dass am Ortseingang keine große Autoabstellung erfolgt.

Gänzlich abgelehnt wurde der Antrag zur Änderung des Bebauungsplanes „Am Brandberg Nord“ in Billenhausen für die Errichtung eines einzigen Wohnhauses. Zum einen könne auf der vorgesehenen kleinen Grundstücksfläche die Bebauungslinie der angrenzenden Gebäude nicht übernommen werden und außerdem gebe es noch keinen Plan über die bauliche Entwicklung des Umfelds, wo die Stadt bereits ein Grundstück in Besitz hat.

Gut sieht es dagegen in Attenhausen aus, wo mittels einer Einbeziehungssatzung nördlich des Haselweges drei Grundstückseigentümern Bebauung ermöglicht wird. Diese müssen aber die Kosten für die Bauleitplanung tragen. Die letzte Entscheidung liegt jedoch, wie auch beim vorhergehenden Antrag, beim Stadtrat.

Unter „Bekanntgaben und Anfragen“ monierten Ursula Bader und Hermann Mayer das wilde Parken im Kurvenbereich des Erwin-Bosch-Rings. Bürgermeister Fischer will das Problem bei der nächsten Verkehrsschau zur Sprache bringen. (neu)

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