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Krumbach

08.12.2019

Fun & Brass zeigt fulminante Bühnenshow

Musikalische Klasse auf der Bühne des Stadtsaals: Sängerin Alexandra Jörg, im Hintergrund Bandleader Konstantin Eheim.
3 Bilder
Musikalische Klasse auf der Bühne des Stadtsaals: Sängerin Alexandra Jörg, im Hintergrund Bandleader Konstantin Eheim.
Bild: Peter Bauer

Einmal mehr zeigt die Band ihre Klasse. Mit einem breiten Repertoire von Queen bis Reinhard Fendrich begeisterte die Formation im Krumbacher Stadtsaal.

„Er hat an Hintern wie Apollo. In seinen Hüften schwingt Elan“. „Macho Macho“ von Rainhard Fendrich zur fortgeschrittenen Stunde, der voll besetzte Stadtsaal „steht“ sozusagen, das Publikum klatscht und singt begeistert mit. Einmal mehr gelang es der Band Fun & Brass mit einer Mischung aus Jazz, Swing, Pop, darunter auch deutschsprachige „Klassiker“ zum Beispiel von der Spider Murphy Gang oder auch Rainhard Fendrich, zu begeistern. Und deutlich wurde an diesem Abend, wie die Band über die Jahre hinweg ihre musikalische Klasse immer mehr kultiviert hat.

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Auftritt als Gesamtkunstwerk von Fun & Brass

Der Auftritt im Stadtsaal war gewissermaßen ein Gesamtkunstwerk von Fun & Brass. Gleichermaßen war beeindruckend, welch eine Vielfalt von hervorragenden Solisten der Formation im Bereich Gesang und auch bei den verschiedensten Instrumenten zur Verfügung steht.

Fun & Brass am Wochenende: Das war gewissermaßen ein musikalisches Gesamtkunstwerk.
Bild: Peter Bauer

So gelingt es Fun & Brass bei ihren spektakulären Bühnenshows in einem geradezu spielerischen Wechsel musikalisch und auch optisch laufend neue Akzente zu setzen. Eine weitere Bereicherung des Abends im Stadtsaal waren die in die Show von Fun & Brass integrierten Auftritte der Show-Tanz-Gruppe Victory aus Burgau. Und bei einem Konzert in der Vorweihnachtszeit gab es natürlich ins Programm immer wieder eingestreut weihnachtliche Klassiker wie etwa „Last Christmas“.

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Gekonnt Regie im Hintergrund führte einmal mehr Bandleader Konstantin („Konsti“) Eheim. Eheim setzt sich bei den Konzerten nie selbst in Szene, er lässt seinen Musikern und Sängern Luft und Freiraum gleichermaßen, ihre Klasse zu entwickeln. Nicht einmal drei Wochen zuvor war Eheim im Stadtsaal noch in einer ganz anderen Rolle zu sehen: Als Dirigent des Musikvereins Deisenhausen beim Benefizkonzert für die Kartei der Not, das der Musikverein Deisenhausen zusammen mit den Schmidde Musikanten gestaltete. Der 49-Jährige (er arbeitet unter anderem als Musiklehrer für das Musikcenter Krumbach) erzählt immer wieder, dass der Wechsel zwischen der Blasmusik und der Popmusik für ihn ein besonderer Genuss und ebenso eine musikalische Bereicherung ist. Und so mancher Blasmusiker spielt auch in der Formation Fun & Brass und umgekehrt. So hat sich auch dieser Wechsel und Austausch über die Jahre hinweg zu einer Art Gesamtkunstwerk entwickelt.

Fun & Brass bringt den Saal mit deutschsprachigen Klassikern zum Kochen

Im stets ausverkauften Stadtsaal gab Fun & Brass am Wochenende drei Konzerte, in denen zahlreiche musikalische Klassiker beispielsweise von Glenn Miller, den Beatles, Elton John, Aretha Franklin oder auch Queen in einer perfekt organisierten Bühnenshow zu hören waren.

Der gelungene Auftritt von Fun & Brass im Krumbacher Stadtsaal begeisterte das Publikum.
Bild: Peter Bauer

Aber es waren vor allem die deutschsprachigen „Klassiker“ wie „Verdammt, ich lieb Dich“ von Matthias Reim, „Mir san a bayrische Band“ von der Spider Murphy Gang und natürlich „Macho Macho“ von Rainhard Fendrich, die den Saal dann sozusagen so richtig zum „Kochen“ brachten.

Dass eine solche Stimmung in einem Saal das wohl größte Kompliment für einen Musiker ist, war den strahlenden Gesichtern auf der Bühne anzusehen. Wie heißt es bei Rainhard Fendrich? „Macho Machos haben was los“. An diesem geradezu fulminanten Abend im Krumbacher Stadtsaal mit einem begeisterten Publikum wurde auf eine eindrucksvolle Weise erlebbar, dass Fun & Brass „mächtig was los hat“.

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