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Veteranenjahrtag

27.11.2018

Gedenken an die Verblendung, die zum Krieg führte

Veteranenjahrtag Wattenweiler-Höselhurst: auf dem Bild im Vordergrund (von links): Bürgermeister Rainer Schlögl, Vorsitzender des Soldaten-und Veteranenvereins Georg Merk und Pfarrer Michael Kinzl.
Bild: Frank Schnarrenberger

Veteranenverein Wattenweiler-Höselhurst traf sich zur Hauptversammlung

Der Soldaten- und Veteranenverein Wattenweiler-Höselhurst beging seinen alljährlichen Veteranenjahrtag mit anschließender Hauptversammlung.

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Der Zug der Fahnenabordnungen zur Kirche St. Nikolaus in Höselhurst wurde vom Musikverein Wattenweiler feierlich begleitet. Die Messe zelebrierte Pfarrer Michael Kinzl. Sie wurde musikalisch umrahmt vom Organisten Thomas Klotz und dem Wattenweiler Kirchenchor unter der Leitung von Josefine Drexler.

In seiner Predigt ging Pfarrer Kinzl darauf ein, dass eine Verblendung der Menschen zu Kriegen führen könne. Auch heute müssten wir sehr achtsam sein, dass wir uns nicht verblenden lassen. Im Anschluss an die Messe legte der Neuburger Bürgermeister Rainer Schlögel einen Kranz am Ehrendenkmal für die gefallenen und vermissten Kammeraden nieder und hielt eine Ansprache. Er hob hier hervor, dass alle Opfer von Krieg und Gewalt, diese Kriege selbst gar nicht gewollt hätten. Man trauere um so viele Opfer, etwa Flüchtlinge, die zu schwach für die Flucht waren oder Menschen, die im Nationalsozialismus als nicht lebenswürdig eingestuft worden waren und natürlich auch der Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege, die oft so jung hatten sterben müssen. Die Absenkung der Fahnen zu Totenehrung wurde von drei Salutschüssen des Schützenvereins Wattenweiler begleitet.

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Anschließend fand die Jahreshauptversammlung in der Gaststätte Mayer in Höselhurst statt. 1. Vorsitzender Georg Merk trug seinen Vereinsbericht vor. Im Jahr 2018 nahm der Verein als Fahnenabordnung an den Beerdigungen der verstorbenen Mitglieder sowie an der Fronleichnamsprozession, der offiziellen Eröffnung des Bürgerhauses Wattenweiler, der Beerdigung von Pfarrer Karl Fritz und der Amtseinführung von Pfarrer Kinzl teil. Im anschließenden Kassenbericht wurden Einnahmen in Höhe von 808 Euro und Ausgaben in Höhe von 451 Euro mitgeteilt.

Unter Sonstiges und Anträge wurde die Verlegung des nächsten Veteranenjahrtages 2019 auf den Volkstrauertag beschlossen.

Abschließend wurde für die Deutsche Kriegsgräberfürsorge gesammelt, die die 800 deutschen Soldatenfriedhöfe in aller Welt pflegt. Hierbei wurde ein Erlös von 150 Euro erzielt. (zg)

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