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Ziemetshausen

19.11.2018

Gedenken und Mahnung am Volkstrauertag in Ziemetshausen

In einer eindrucksvollen Rede bezeichnete Bürgermeister Anton Birle den Volkstrauertag als Tag des Gedenkens und der Mahnung. Die Ehrenformation aus Dinkelscherben wurde von Oberstleutnant der Reserve, Oswald Fahrner (vor der 1. Fahne links), geleitet, links ist Pfarrer Bernhard Endres. 

Am Kriegerdenkmal in Ziemetshausen trafen sich Fahnenabordnungen von Vereinen sowie zahlreiche Bürger zu einer eindrucksvollen Feier.

Pfarrer Bernhard Endres spendete nach dem von Fahnenabordnungen der Vereine begleiteten Gedenkgottesdienst in der Pfarrkirche St. Peter und Paul am Kriegerdenkmal in Ziemetshausen den gefallenen und vermissten Soldaten den Segen Gottes und gab der Hoffnung Ausdruck, dass sich Derartiges nie mehr wiederholen möge.

Bürgermeister Anton Birle erinnerte nach dem Auftakt der von Kirchenchor und Musikvereinigung mit Trauerliedern und -chorälen und vielen Bürgern begleiteten Gedenkfeier zum Volkstrauertag daran, dass es sich bei den am Denkmal aufgeführten Namen um Mitbürger der Gemeinde gehandelt habe. Gedenken und Mahnung, gerade zum 100. Jahrestag des Endes des 1. Weltkrieges, seien umso wichtiger, wenn man sehe, wie sich die Welt heute darstelle. In Europa habe man 70 Jahre Frieden. In vielen Teilen auf der Erde seien aber viel zu viele Menschen Opfer von Krieg, Terror und Blutvergießen. Oft sei man hier wieder auf dem Weg, zu vergessen, was Krieg bedeute. Die Botschaft dieses Tages der Erinnerung, müsse lauten: nie wieder Krieg. Frieden gebe es nur, wenn es Menschen gebe, die ihn stifteten. Die Kriegsgräber überall, die langen Listen der Namen auf den Kriegerdenkmälern mahnten, gegenüber menschlichem Leid nicht gleichgültig zu sein, Gewalt und Hass nicht hinzunehmen, sondern Wegweisern in den Frieden für alle zu folgen.

Ehrenwache durch die Reservistenkameradschaft Dinkelscherben

Wie schon in den Jahren vorher hielt wieder eine Abordnung der Reservistenkameradschaft Dinkelscherben unter Leitung von Oberstleutnant d. R. Oswald Fahrner die Ehrenwache am Kriegerdenkmal. Nach seinem Kommando wurden die Fahnen der angetretenen Vereinsabordnungen zu Ehren der Toten gesenkt, anschließend marschierten unter den Klängen der Musikvereinigung die Ehrenformation, der hiesige Soldaten- und Veteranenverein und Vertreter einiger Ortsfeuerwehren zum Rathaus und wieder zurück. Abschließend wurde gemeinsam die Nationalhymne gesungen.

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