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Waltenhausen

30.07.2019

Glasfaser, Nahwärme, Beleuchtung sind Thema in Waltenhausen

Schnelles Internet: In Waltenhausen und Hairenbuch ist man mit der Verlegung von Glasfaserkabeln im Zeitplan, hieß es in der jüngsten Gemeinderatssitzung.
Bild: Wolfgang Widemann

Welche Themen in der jüngsten Ratssitzung in Waltenhausen behandelt wurden.

Seit einigen Monaten gleicht ein Großteil des Gemeindegebietes Waltenhausen einschließlich des Ortsteils Hairenbuch einer Baustelle, erfolgt doch entlang der Gehwege, im Straßenverlauf und auf privatem Grund die Verlegung der Glasfaserleitungen, parallel dazu die Leitungen für neue Masten zur Erneuerung, beziehungsweise Ergänzung der Straßenbeleuchtung. Im Zuge dieser Maßnahmen nimmt auch der Betreiber des Nahwärmenetzes eine Erweiterung vor. In der Ratssitzung informierte Bürgermeister Karl Weiß über den Baufortschritt, „damit man weiß, wie weit man ist“.

Demnach sind die Arbeiten bei den Glasfaseranschlüssen und der Straßenbeleuchtung im Zeitplan, es fehlen nur noch einige Teilstücke. Zu 30 Anwesen sind die Glasfaserkabel „eingeblasen“ und für die Beleuchtung sind die Masten gesetzt. Seit der Umsetzung des Energienutzungsplanes vor drei Jahren haben sich 41 Hausbesitzer für einen Anschluss an das Nahwärmenetz entschieden und von einem störungsfreien Betrieb und Einsparungen profitiert. Der Betreiber der Biogasanlage erweitert das Nahwärmenetz gegenwärtig um 24 auf nunmehr 65 Anschlüsse.

Weiß rechnet mit der Fertigstellung aller Ausbaumaßnahmen bis Oktober 2019. Weiter geht es dann im Ortsteil Weiler, aber voraussichtlich erst im folgenden Jahr.

Glasfaser, Nahwärme, Beleuchtung sind Thema in Waltenhausen

Erschließungsbeiträge: Die Gemeinde kommt mit einem Neuerlass der Erschließungsbeitragssatzung, die in einigen Punkten der aktuellen Rechtslage angepasst wurde, der Aufforderung des Prüfungsberichtes nach, lautete der einstimmige Beschluss zur formellen Änderung. Diese Satzung kommt ausschließlich bei Bauvorhaben in neuen Baugebieten zur Anwendung.

Feuerwehr: Durchwegs gute bis sehr gute Zeugnisse stellten die Führungskräfte der Feuerwehrinspektion Bereich Krumbach den Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr Waltenhausen und Hairenbuch nach der vor Kurzem erfolgten Inspektion sowohl in Trocken- als auch Einsatzübung aus. Besonders Fahrzeuge, Ausrüstungsgegenstände und Gerätehaus seien in tadellosem Zustand. Die beiden Wehren und die Wehr in Weiler meldeten in einem Bedarfsplan eine Ergänzung von Schutzanzügen, Schläuchen und Lampen an. Widerspruchslos genehmigte das Gremium den Kauf und Weiß wird den Auftrag an die Verwaltungsgemeinschaft (VG) weiterleiten, um beim Sammelkauf für alle VG-Wehren bessere Konditionen zu erzielen. Laut Prüfungsbericht sind in Hairenbuch und Waltenhausen Gruppenführerlehrgänge zu absolvieren und die Anlage einer Schlauchkartei vorzunehmen. Eine Heizung im Feuerwehrhaus in Waltenhausen wäre zur Vermeidung von Frostschäden nützlich, waren sich die Räte einig, wollen sich aber vorab mit den Verantwortlichen bezüglich Machbarkeit und Umfang in Verbindung setzen. Möglich wäre auch – wie schon beim Bürgerheim erfolgt – der Anschluss an das Nahwärmenetz.

Diebstahlsschaden: Nur 50 Euro könnten die Diebe für die Kupferrinnen- und Rohre, die sie von der Hochreserve bei Hairenbuch entwendet haben, erzielen, berichtete Weiß. Doch die Wiederherstellungskosten bezifferte er auf rund 3500 Euro, weil es sich bei dem Gebäude um einen Rundbau handele und daher die Arbeiten sehr kostenintensiv seien. Um Schäden am Mauerwerk zu verhindern, soll die Reparatur schnellstmöglich erfolgen.

Wasserschieberdeckel: Gemeinderat Alois Rampp wies darauf hin, dass die Deckel zu den Absperrschiebern vor den Grundstücken nur mit erheblichem Aufwand zu entfernen seien. Dies habe er bei den Arbeiten zur Erweiterung des Nahwärmenetzes festgestellt. Im Notfall könnten sich die festsitzenden Deckel bei Leitungsschäden sehr nachteilig auswirken. Nicht einig war sich das Ratsgremium jedoch, wer für die Überwachung letztlich zuständig ist. Weiß meinte, die Gemeinde als Wasserversorger könne nicht jährlich die 240 Hausanschlüsse kontrollieren, es wäre ein nicht vertretbarer Zeitaufwand. Vielmehr sollte jeder Hausbesitzer dafür Sorge tragen, dass der Deckel gangbar bleibt, um an den darunter liegenden Wasserschieber heranzukommen.

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