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Kulturreihe

15.11.2018

Hauskobolde und heilende Steine

2 Bilder

Monnica Hackl las aus „Baumweisheit und Drachenkraft“

„In jedem Hause wohnt ein Hauskobold, er ist dafür verantwortlich, wenn Brillen oder Schlüssel verlegt werden“, meinte die Heilpraktikerin und schamanistische Heilerin Monnica Hackl. Monnica Hackl war auf Einladung der Vhs und des Abc-Büchershops im Krumbacher Bürgerhaus zu Gast, um aus ihrem Buch „Baumweisheit und Drachenkraft“ vorzulesen. Es handelt von Naturgeistern, die uns in allen schwierigen Lebenslagen zur Seite stehen. Die Autorin befasst sich neben der Heilpraktik auch mit der schamanischen Heilung. Die schamanische Heilung geht mit den Naturgeistern einher, wir könnten uns mit der kraftvollen Energie der Naturgeister verbinden. Das möchte sie in ihrem Buch aufzeigen.

Monnica Hackl wurde 1947 in Würzburg geboren. Sie studierte Theologie, Germanistik und Sozialkunde. Später ließ sie sich als Heilpraktikerin ausbilden. Sie hat bisher 30 Bücher geschrieben, (Heilgeheimnisse aus China und Russland, Immunschutz für die Seele, Deine Glückssymbole und viele mehr), darunter auch viele wissenschaftliche Bücher.

Sie hat eine eigene Praxis in Süddeutschland. Sie glaubt an die Waldgeister, an Elfen, an Feen, an Drachen und Riesen. Aber ganz besonders liebt sie die Steine, besonders den Ionna. Er ist ein grüner Marmor. Einen kleinen Stein trägt die Autorin immer um ihren Hals. Er halte Böses von ihr fern, er habe heilende Wirkung, betont sie. In ihrem Buch beschreibt sie, wie die Idee kam, die heilende Wirkung des Steines vielen Menschen zugänglich zu machen. Es kam die Idee, den Stein mit dem Mörser zu bearbeiten, bis er zu Pulver wird. Durch Milchzuckerzugaben wird es immer neu verrieben. Schließlich ist der Stein als homöopathisches Mittel in einer Apotheke erhältlich. Auch die Kraft des Drachens ist in der Heilkunde ein beliebtes Thema. „Im alten China erkannten die Ärzte schon viel früher, dass Bewegungstherapie eine vorteilhafte Maßnahme für die Gesundheit sei. Die Heilkunst heißt Qi Gong, Arbeit mit der Energie“, las Hackl aus ihrem Buch. Auch Bäume können den Menschen helfen. In Japan sei das „Waldbaden“ angesagt. Dort könnten auch schwer kranke Menschen gesund werden. Dann weist die Autorin auf die Heilquellen hin. Bei jeder Kirche, manchmal sogar in den Kirchen, gäbe es heilendes Wasser. Sie betreibt drei Mal in der Woche schamanische Heilung. „Ich mach das alles seit 40 Jahren und mein Erfolg spricht für meine Methoden“, erzählte die Heilpraktikerin.

Wie das mit den Hauskobolden ist? Die zahlreich erschienen Besucher waren bei diesem Thema recht skeptisch, der Autorin gegenüber eher verhalten. Am Bücherstand gab es dann aber viele Interessierte, die sich die Bücher anschauten und auch kauften.

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