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Krumbach

22.12.2020

Heimatpost der Stadt Krumbach: Von Schwaben nach Übersee

Seit über 50 Jahren schreibt der Redaktions-Kare die Heimatpost der Stadt Krumbach. Die Chronik 2020 hat der Schreiberling mit Mundschutz-Auflage erledigt. Dieser Tage wurde die Broschüre an Krumbacher und Freunde der Stadt in aller Welt verschickt.
Bild: Manfred Keller

Plus Wie der geradezu legendäre Krumbacher Jahresrückblick "Heimatpost der Stadt Krumbach" verteilt wird.

Gerade gedruckt – und eben nach Übersee verschickt: Die Ausgabe 2020 der „Heimatpost der Stadt Krumbach“ ist just in diesen Tagen via Luftpost auf dem Weg an ehemalige Krumbacher und Freunde der Stadt in aller Welt. Der im Heftle-Vorwort schwäbisch reimende Redaktions-Kare grüßt (coronabedingt) durch den Mundschutz, aber dann doch in gewohnter Manier wieder alle „Liabe Freind, überall omand“ und macht in seinem Vorwort per Poesie auch gleich auf zwei Schwerpunktthemen der aktuellen städtischen Postille aufmerksam.

Zum Ersten: „Heuer war bei Kommunal- die Stadtrats- und au Bürgeswahl, zum Urnengang ins Wahllokal – sind d’Bürger g’schprunga, viel an Zahl … Zum Zweiten: „Was ‚ Corona‘ hat allz trieba – im Heftle drin wird drüber g’schrieba. Was so passiert im Jahreslauf – mit spitzem Griffel schreib i auf. So kann i über all’ dia Geschichten – Ui in der „Heimatpost“ berichten“, schreibt der „Redaktions-Kare“.

Es ist schon so: Wie „alle Jahre wieder“ hat der „Redaktions-Kare“ als aufmerksamer Heimatpost-Schreiberling auch fürs Corona-Jahr 2020 Nachrichten und Ereignisse, Wissens- und Lesenswertes aus dem Jahresgeschehen zusammengetragen und gebündelt. Das aktuelle Schrifttum wird (auch wie alle Jahre wieder) ergänzt durch Geschichte(n) aus der Heimat und Rückblenden in Schrift und Bild. Wie gesagt: Die „Heimatpost“ 2020 richtet den Fokus auf jahresaktuelle und heimatgeschichtliche Beiträge und Themen aus Krumbach und dem mittelschwäbischen Umfeld.

Jahresrückblick im Corona-Jahr: Das war 2020 in Krumbach

Wenngleich – coronageschuldet – viel bisher gewohnt Kulturelles, Gesellschaftliches und Geselliges in diesem besonderen Jahr nicht stattgefunden hat, so haben doch dank kreativen Engagements etliche Aktionen Eingang in die Heimatpost-Broschüre gefunden. Und es sind natürlich markante Vorgänge, die rückblickend dokumentiert werden: Darunter ist die Kommunalwahl, die mit Aufsätzen und Notierungen beleuchtet wird, oder die Arbeit der Stadt in Sachen Infrastruktur (Beispiel: „Krumbach wächst weiter“). Skizziert werden Aktivitäten zur Pflege des Gemeinwohls und der Förderung bürgerschaftlicher Gemeinschaft (dazu etwa die Berichte „Neue Krumbacher Schule FOS/BOS“ oder ein weiteres Schwerpunktthema „Corona – und seine Folgen“).

Natürlich haben die Vereinsaktivitäten gerade im Corona-Jahr einen festen Platz in dem bebilderten Jahresrückblick, den viele auswärtige Leser als (Leser-Zitat:) „Nabelschnur zur Heimat“ erkennen und schätzen. Gleiches gilt traditionell mit Blick auf Historisches, auf Rückblenden mit Szenen der prägenden Heimatgeschichte (etwa „Geschichte der Krumbacher Badeanstalten“, „Was das Krumbad die letzten Jahrhunderte alles erlebt hat“ oder: „Krumbach und das Kriegsende 1945“) und vieles mehr.

So wird die Heimatpost einmal mehr zum Kaleidoskop des Lokalgeschehens, einladend zum Lesen, zur Information, zum Zurück-Erinnern.

Wie Interessenten an die Heimatpost kommen

Übrigens: Seit 1968 (und damit im 53. Jahrgang) ist das schon so: Ehemaligen Krumbachern und Freunden der Stadt wird vom Kammelstädter Rathaus aus zum Jahreswechsel eine persönliche Grußbotschaft aus der (alten) Heimat zugesandt – die Heimatpost wird zum „Brückenschlag der Daheimgebliebenen zu den ehemaligen Krumbachern in aller Welt“.

Bemerkenswert ist, dass dieser „Gruß aus der Heimat“ immer zum Jahresende, so auch heuer, an mehr als 1700 Ehemalige und Freunde der Stadt verschickt wird und seine Leser rund um den Globus findet. Daheimgebliebenen „in Krumbach und um Krumbach herum“ haben die Chronik als „Büchlein der Heimat-Geschichte“ schätzen gelernt.

Aufgrund der momentanen Situation können Interessenten die Heimatpost auf dem Postweg erhalten. Für eine Bestellung sollte ein Umschlag mit dem Stichwort „Heimatpost“, der vollständigen Adresse sowie 6 Euro in bar (je 4 Euro für eventuelle weitere Exemplare) in den Briefkasten des Rathauses, Nattenhauser Straße 5, gesteckt werden.

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