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Mitgliederversammlung

11.12.2019

Heimatverein Thannhausen will Neues präsentieren

Ehrung langjähriger Mitglieder beim Heimatverein Thannhausen: (von links) Manfred Hartl, Hildegard Rettenmeier (vertreten für Tochter Dr. Ruth Rettenmeier), Alexander Thieme, Cornelius Holzbock und Heimatvereinsvorsitzender Manfred Göttner.
Bild: Heimatverein Thannhausen

Manfred Göttner hält Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr. Was im Museum geplant ist

Der Heimatverein Thannhausen blickte im gut besuchten Heimatmuseum mit seinem Vorsitzenden Manfred Göttner auf ein erfolgreiches und ereignisreiches Jahr zurück. Nach wie vor stand im Fokus das anvisierte Projekt ein ausreichender An- oder Erweiterungsbau am Standort Tuchmacherhaus in der Edmund-Zimmermann-Straße. Voraussichtlich in der Stadtratssitzung vom Januar 2020 soll das Gremium über die Zukunft der Museumslandschaft in Thannhausen entscheiden, hieß es in der Mitgliederversammlung. Derzeit hat der Verein 341 Mitglieder.

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Vorsitzender Göttner berichtete für das Jahr 2018 von einer Menge an Aktivitäten wie Krippenausstellung in der Stadionkapelle, die Bewirtung bei „Kult um 8“, den Film, den das bayerische Fernsehen drehte mit Göttner über die letzte Telefonzelle in Thannhausen oder die Ausstellung „Postgeschichte von Thannhausen“ im Heimatmuseum, um nur einige zu nennen. Attraktion waren damals die Postfahrzeuge von Alfred Hopfner aus Mertingen im Museumsgarten und jeder Besucher konnte eine historische Postkarte von Thannhausen mit einem Tages-Sonderstempel erwerben. Göttner erinnerte an den erhaltenen Staatspreis „100 Heimatschätze“ mit einem Preisgeld von 1000 Euro für die „Ausschellglock vom Markt Thannhausen“. Er gedachte des 250. Geburtstages Christoph von Schmids, über den es eine Ausstellung im Museum gab.

Als erfreulich erwies sich der Kassenbericht von Schatzmeisterin Inge Sailer. Demnach wurde das Vereinsjahr trotz der vielen Kosten für Veranstaltungen und Ausstellungen mit einem Überschuss von fast 2700 Euro abgeschlossen, wodurch das Vereinsvermögen stabil bleibt. Die Kassenprüfer bestätigten Schatzmeisterin und Vorstand eine einwandfreie und korrekte Buchhaltung.

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Für 30-jährige Treue zum Verein wurden ausgezeichnet Gertraud Haak, Dr.Ruth Rettenmeier, für 20 Jahre Franz Dietrich, Manfred Hartl, Cornelius Holzbock, Marianne Meier, Kurt Meindl, Josef Seitz und Alexander Thieme.

Vor dem Ausblick auf das neue Vereinsjahr zeigte der Vorsitzende einen Amateurfilm von Karl Landherr über die letzte Dampfzugfahrt von Thannhausen nach Dinkelscherben. Der Film ist noch bis Ende Dezember im Heimatmuseum im Rahmen der Ausstellung „125 Jahre Bahngeschichte von Thannhausen“ jeden Sonntag von 14 bis 17 Uhr zu sehen.

Eine große Herausforderung, auch in baulicher Hinsicht, wird weiter das Objekt Tuchmacherhaus mit Heimatmuseum in naher Zukunft für den Heimatverein sein. Zum jüdischen Jahr 2020 – Geschichte und Kultur der Juden in Schwaben und in Thannhausen mit Konzept einer Gedenktafel oder Gedenkstein wird in der 2. Jahreshälfte der Heimatverein einen Festvortrag mit kleiner Ausstellung in der Stadionkapelle präsentieren.

Als Höhepunkt 2020 feiert der Heimatverein die Anlage einer Erinnerungsstätte für die Bahngeschichte von Thannhausen im neuen Gewerbegebiet „Am Herrgottsberg“ Einfahrt Ost zum Parkplatz nahe des Kreisverkehrs an der Münsterhauser Straße.

Im Museumsgarten ist die Aufstellung einer Präsentationsglaswand neben der Stahlskulptur „Christoph-von-Schmid“ mit Informationen über die Stadt Thannhausen, den Heimatverein und Christoph-von-Schmid geplant.

Abschließend bedankte sich Vorsitzender Göttner bei seinem Vorstandsteam, Gönnern, Sponsoren und Mitgliedern, der Stadt Thannhausen für die jährliche finanzielle Unterstützung und dem VG-Bauamt besonders Martin Miller für die kooperative Zusammenarbeit. (pm)

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