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15.07.2010

Helfen, um zu sparen

Bei einem Ortstermin wurde durch den Gemeinderat die von freiwilligen Vereinsmitgliedern in Eigenleistung geschaffene Außenanlage des Gemeinde- und Vereinshauses Aletshausen begutachtet. Bürgermeister Georg Duscher (Dritter von links) erklärte das weitere Vorgehen und plädierte für die Pflanzung von vier Hainbuchen zur Auflockerung und Beschattung des Platzes. Foto: Karl Kleiber
Bild: Karl Kleiber

Aletshausen Nachdem Um- und Erweiterungsbau, die energetische Sanierung mit Isolierfenstern und Vollwärmeschutz der am südlichen Ortsende von Aletshausen stehenden ehemaligen Volksschule abgeschlossen sind, stand als letzte Maßnahme die Außenanlage für das neue Gemeinde- und Vereinshaus an. Diese ist im Haushalt 2010 mit 30 000 Euro veranschlagt.

Um Geld zu sparen und der Gemeinde entgegenzukommen, waren Mitglieder der Feuerwehr, des Musikvereins sowie der "Schlossberg-Schützen", die in dem Haus ihr Domizil haben, bei diesem Bauabschnitt tätig. Gemeinderat Alois Merk hat die Vorbereitung und Koordinierung der Arbeiten übernommen, die an sechs Samstagen in über 600 Arbeitsstunden über die Bühne gingen.

Gemeinsam wurde zuerst ein schräger Lichtgraben für das Kellergeschoss mit großen Granitsteinen gebaut, dem das Auskoffern und Verdichten des Kieses auf dem Grundstück folgten. Nach dem Verlegen des Pflasters, der farblichen Abgrenzungen und der Wasserabläufe sind 16 Parkplätze entstanden. Zur Auflockerung der Fläche wurden mehrere Blumenrabatten und Rasenflächen angelegt.

Nach Beratung durch einen Gartenbau-Fachberater des Landkreises regte Bürgermeister Georg Duscher an, auf den Rasenflächen der neuen Außenanlage vier Hainbuchen pflanzen zu lassen. Um die Meinung des Gremiums zu hören, setzte er vor der jüngsten Ratssitzung einen Ortstermin an. Ein rund vier Meter hoher Baum soll mit Bepflanzung, Pflege und Garantie 400 Euro kosten.

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Rasche Entscheidung

Nach längerer Diskussion drängte Duscher auf eine rasche Entscheidung, da am Sonntag, 26. September, die Einweihung des Gemeinde- und Vereinshauses sowie die offizielle Inbetriebnahme stattfindet und bis dorthin die Zeit knapp werde. Außerdem könne erst nach der Pflanzung der Rasen gesät werden und dieser sollte bis zur Einweihung auch grün sein. Daraufhin wurde der Bürgermeister einstimmig beauftragt, noch weitere Angebote zu den gleichen Konditionen einzuholen. Er könne dann unverzüglich dem billigsten Anbieter den Auftrag erteilen.

Als erfreulich bezeichnete Duscher dann noch, dass der örtliche Obst- und Gartenbauverein die Stiftung eines Baumes in Aussicht gestellt habe und künftig auch die Pflege der Anlage übernehmen werde, da er ja auch das Vereinshaus bei Bedarf benützen dürfe.

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