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08.07.2010

Hertnagel und Janowsky gehen in die zweite Runde

Händedruck nach dem ersten Wahlgang um das Bürgermeisteramt in Kettershausen: Waltraud Hertnagel (rechts) und Gabriele Janowsky (links) treten am Sonntag, 18. Juli, zur Stichwahl an. rp

Kettershausen Die Prognose, dass eine Prognose zum Wahlausgang kaum möglich sein würde, ist eingetroffen. Die Bürgermeisterwahl in Kettershausen ist noch nicht entschieden. Der erste Wahlgang verlief denkbar knapp. Waltraud Hertnagel ist daraus als Siegerin hervorgegangen. Sie erhielt 362 der 976 gültig abgegebenen Stimmen. Das sind 37,1 Prozent. Mit 337 Stimmen oder 34,5 Prozent folgt Gabriele Janowsky auf Platz zwei. Claudia Bader erhielt 277 Stimmen. Das sind 28,4 Prozent. Hertnagel und Janowsky treten am Sonntag, 18. Juli, zur Stichwahl an.

1009 der 1393 Stimmberechtigten aus der Gemeinde Kettershausen waren an die Urnen gegangen. Wahlbeteiligung: 70,4 Prozent. 33 Stimmen waren ungültig.

Waltraud Hertnagel (54) aus Kettershausen freute sich, die meisten Stimmen bekommen zu haben, war aber wenig überrascht, dass es eine Stichwahl geben wird. "Damit ist zu rechnen gewesen", meinte sie unmittelbar nach Bekanntgabe des vorläufigen Endergebnisses durch Wahlleiter Albert Bader in der Kettershauser Gemeindehalle. Auch in den nächsten zwei Wochen will die Gemeindesekretärin ihrer Linie treu bleiben und keinen direkten Wahlkampf führen.

Gabriele Janowsky (44) aus Mohrenhausen zeigte sich überrascht von ihrem zweiten Platz. Das unerwartet gute Ergebnis führt die Angestellte unter anderem auf ihre Aktivitäten vor der Wahl zurück. Die Kandidatin war von Haus zu Haus gegangen und hatte Flyer mit ihren wichtigsten Anliegen verteilt. "Ich bin überall sehr freundlich empfangen worden, es hat tolle Gespräche gegeben", berichtete sie gestern.

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Claudia Bader (50) war nach eigenem Bekunden nicht enttäuscht. Sie sei angetreten zur Wahl, weil sich Bürger ihre Kandidatur gewünscht hätten. Im Wahlkampf habe sie bewusst keine Werbung für sich gemacht und sich so verhalten, wie sie immer sei, so Claudia Bader.

Alle Kandidatinnen waren für parteifreie Wählervereinigungen angetreten. Entscheidend für den Wahlausgang waren wohl zwei Punkte: Janowsky sammelte im zentralen Kettershausen/Bebenhausen, dem Wohnort von Hertnagel und Bader mehr Stimmen als erwartet. Zum anderen fehlten Claudia Bader Stimmen aus den kleineren Ortsteilen Zaiertshofen, Mohrenhausen und Tafertshofen.

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