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Krumbach

11.02.2020

Hier eröffnen bald Shisha-Laden und Shisha-Bar im Krumbacher Zentrum

In der Krumbacher Kirchenstraße (ehemaliges Kaufhaus Schwarz) will ein Betreiber einen Shisha-Laden und eine Shisha-Bar eröffnen. Im Bauausschuss gab es grünes Licht dafür.
Bild: Monika Leopold-Miller

Plus Was in der Kirchenstraße geplant ist und wie der Krumbacher Bauausschuss die Planung bewertet.

Einen Shisha-Laden und eine Shisha-Bar möchte ein Betreiber in der Krumbacher Kirchenstraße (ehemaliges Kaufhaus Schwarz) eröffnen. Der Krumbacher Bauausschuss sprach sich mit einer Gegenstimme in seiner jüngsten Sitzung für das Vorhaben aus.

Schon in der vorausgegangenen Sitzung hatte sich der Bauausschuss mit dem Baugesuch auf Nutzungsänderung zum Umbau eines Ladengeschäfts zu einem Shisha-Laden und einer Shisha-Bar befasst. Jedoch gab es noch Unklarheiten bei der Parksituation.

Laden und Bar dürfen nicht gleichzeitig geöffnet haben

In der jetzigen Sitzung war zu erfahren, dass der Betreiber für vier Stellplätze eine Ablösesumme zu zahlen habe. Dies möchte er gestaffelt innerhalb der nächsten drei Jahre tun. Außerdem habe der Betreiber 13 Parkplätze in der Nähe angemietet. Diese könnten jedoch, so Stadtbaumeister Björn Nübel, nicht auf das Objekt in der Kirchenstraße angerechnet werden. Die Öffnungszeiten von Shisha-Laden und Shisha-Bar würden sich abwechseln. Wenn der Laden geöffnet sei, sei die Bar geschlossen. Es handle sich um ein Mischgebiet, in dem Gastronomie zugelassen sei, so Nübel.

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Ursula Bader (CSU) sah die Parksituation in der Kirchenstraße kritisch. „Tagsüber fehlen Stellplätze für die Einzelhändler“, sagte sie. Ob die rund 200 Meter entfernten Parkplätze für den Shisha-Laden angenommen würden, bezweifelte sie. Vermutlich würde doch in der Kirchenstraße geparkt, meinte Bader. Die Krumbacher Innenstadt sei tot, wenn sie gesperrt ist, meinte Bader. Dies habe man gerade aktuell im Zusammenhang mit der Sperrung wegen des Sturms erlebt. „Wir brauchen in der Innenstadt Stellplätze und die Durchfahrt“, betonte Bader.

Sollte man aber das Geschäft leer stehen lassen?, war die Frage von Krumbachs Bürgermeister Hubert Fischer.

Shishabar in Krumbach: Regelung der Stellplätze

„Was haben wir für eine Alternative? Ich kann damit leben“, meinte Hermann Mayer (SPD). Dass der Betreiber auch andere Stellplätze suche, hoben Johann Geiger (JW-OL) und Lothar Birzle (JW-OL) hervor. Klaus Niederhofer (UFWG) sprach von einem Kompromiss und einer Belebung der Innenstadt.

Die Mitglieder des Bauausschusses stimmten mit einer Gegenstimme für die beantragte Nutzungsänderung für einen Shisha-Laden und eine Shisha-Bar sowie die Ablöse für die nötigen Stellplätze in gestaffelter Weise.

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