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Ziemetshausen

01.08.2018

Hilfstransport aus Ziemetshausen nach Siebenbürgen

Zu einem Abschiedsfoto versammelten sich Fahrer und Helfer um Anton Böck (kniend rechts) und Karl Miller sen. (Bildmitte neben Pfarrer Albert Mahl) vor den beiden Lastzügen. 
Bild: Peter Voh

Ein knappes Dutzend Helfer ist von Ziemetshausen nach Alba Julia unterwegs zum Kloster von Schwester Maria. Was sie alles mitbringen.

Nach wochenlangen Vorbereitungen und vielen Materialspenden durch die Bevölkerung verabschiedeten sich vor der Taferne in Ziemetshausen, im Beisein zahlreicher Bürger und Angehöriger, die Fahrer der beiden bis unter die Plane beladenen Lastzüge und ein knappes Dutzend Helfer. Für Ortspfarrer Bernhard Endres sprang Pfarrer Albert Mahl vom Breitbrunner Konvent der St. Josefskongregation Ursberg ein, der sich selbst zum Freundeskreis Zusam-Stauden zählt, und spendete Teilnehmern wie Fahrzeugen den Reisesegen. Er wünschte den Teilnehmern des Konvois für die mehr als 1300 Kilometer lange Fahrt in das rumänische Alba Julia gute Fahrt unter der Obhut Gottes und eine glückliche Rückkehr.

Vielfacher Dank wurde ausgesprochen

Bürgermeister Anton Birle dankte für die Marktgemeinde den Hilfskräften um Anton Böck und Karl Miller sen. für ihren Einsatz zur Unterstützung von Schwester Maria und zum Überleben der ihr im Kloster St. Jusif Anvertrauten. Birle zieht den Hut vor den ehrenamtlichen Helfern, die zumindest für die Fahrt teilweise ihren Jahresurlaub hernehmen. Erfreulich auch für ihn, dass sich diesmal wieder einige neue und junge Mithelfer der Hilfsmannschaft angeschlossen haben. Anton Böck, Vorsitzender des Freundes-kreises Zusam-Stauden und einer der sechs Lkw-Fahrer, gab einen kurzen Überblick über das Ladegut. So wurden neben einem (kostenlos) generalüberholten Gabelstapler, landwirtschaftlichem Gerät und einem Gefrierschrank für die Klosterküche große Mengen an Windeln für die Alten- und Pflegeheime sowie palettenweise Nudeln, Suppenpulver, Obstkonserven und Schulhefte geladen.

Mit den zahlreichen Kleider- und Schuhspenden wurden die Sattelaufleger bis an die Planendecke ausgefüllt. Böck dankte den vielen Helfern bei Annahme und Sortieren der Spenden und dem knappen Dutzend Helfer, die dann in Alba Julia für ein zügiges Abladen und Verteilen der Güter sorgen, auf die dort sehnlichst gewartet wird. Helfern und Fahrern wünschte er einen guten und unfallfreien Verlauf der mehrtägigen Tour nach Siebenbürgen.

Der Hilfstransport, bei hochsommerlichen Temperaturen gestartet und von den Umstehenden herzlich verabschiedet, wird im Laufe des späten Montags das Kloster in Alba Julia erreicht haben, gegen Ende der Woche wollen die Helfer dann wieder zu Hause sein.

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