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Waltenhausen

04.12.2018

Höhere Gebühren für Trinkwasser müssen das Defizit ausgleichen

Der Wasserpreis muss in Waltenhausen angehoben werden. Dies war Thema in der Gemeinderatssitzung.
Bild: Bernhard Weizenegger (Symbolbild)

Was der jüngste Beschluss konkret für die Bürger von Waltenhausen bedeutet.

Die zum 1. November 2018 vom Büro Dr. Schulte/Röder neu kalkulierten Wasser- und Abwassergebühren ließen erkennen, dass auch in der Gemeinde Waltenhausen mit seinen Ortsteilen Hairenbuch und Weiler in den letzten Jahren ein Defizit in Höhe von rund 37000 Euro aufgelaufen ist. Mit dem gegenwärtigen Wasserpreis von 0,65 Euro pro Kubikmeter kann die Wasserversorgung nach der Berechnung des Büros Dr. Schulte nicht kostendeckend weiter betrieben werden. Eine deutliche Erhöhung ist unumgänglich, sodass sich ein Wasserpreis von 0,97 Euro pro Kubikmeter ergibt. Eine Anpassung erfahren auch die Grundgebühren, die sich für einen Wasseranschluss aufgrund der Neukalkulation auf 72 Euro jährlich belaufen.

Wasser wird in Waltenhausen teurer

Trotz eines leichten Defizits von 11.269 Euro in den Jahren 2015 bis 2018 kann der bisherige Abwasserpreis mit 1,25 Euro pro Kubikmeter beibehalten werden. Die Neuregelungen gelten rückwirkend ab 1. November 2018. Auf diese Neuordnung hatte sich der Gemeinderat schon in der Oktobersitzung geeinigt, was noch fehlte, war der Neuerlass der Satzungen zum amtlichen Wirksamwerden der Änderungen. Hierzu lud Bürgermeister Karl Weiß den Leiter der Verwaltungsgemeinschaft Krumbach, Dieter Gumpinger ein, der die einzelnen Paragrafen erläuterte und diesbezügliche Fragen klärte. Neben den neuen laufenden Gebühren sind in der Wasserabgabesatzung auch die Gebühren für das Bauwasser geregelt. Sie belaufen sich jetzt auf einmalige 100 Euro Anschlussgebühr und monatlich 30 Euro Verbrauchsgebühren. Der Neuerlass des vierteiligen Regelwerks der Satzungen genehmigte das Gremium ohne Gegenstimme.

Lärmschutzwall wird mit Laubholz bepflanzt

Für die Bepflanzung des Lärmschutzwalles im Baugebiet „Waltenhausen Süd-West“ lagen zwei Angebote vor. Der Rat entschied sich für den günstigeren Anbieter mit einer Auftragssumme von 7.800 Euro. In diesem Zusammenhang stimmten die Räte auch der Wiederaufforstung eines gemeindeeigenen Waldgrundstückes in Weiler zu. Es kommen ausschließlich Laubholzpflanzen zur Verwendung. Der Kostenaufwand von 2.400 Euro wird mit 1.041 Euro bezuschusst. Weiß berichtete, dass vor kurzem im Baugebiet eine Bauabnahme erfolgte. Bis auf einige Kleinigkeiten sei alles in Ordnung befunden worden.

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Schon länger ist bekannt, dass der Parkettboden im Bürgerheim neu versiegelt werden muss. Von einer Entscheidung zur Auftragsvergabe sah der Rat ab, nachdem anstehende Innenrenovierungen im Bürgerheim gemäß dem Nutzungsvertrag in den Zuständigkeitsbereich der von den Vereinen getragenen GbR (Gesellschaft des bürgerlichen Rechts) fällt. Weiß wird das mit 22 Euro pro Quadratmeter bezifferte günstigere Angebot an die Vorstandschaft der GbR weiterleiten. Die Gemeinde stellt nach Auftragsvergabe eine Kostenübernahme von 50 Prozent in Aussicht.

Weiß berichtete über die von allen Seiten gelobte und gelungene TV-Aufzeichnung von Augsburg TV. Von den acht vorgeschlagenen besonderen Gegebenheiten und „Sehenswürdigkeiten“ in Waltenhausen habe das Fernsehteam vier ausgesucht, was schließlich „auch in Ordnung war“ so Weiß.

Der Holzlagerplatz auf einem Grundstück in Weiler wird nicht mehr benötigt. Ein Ratsmitglied schlug vor, den Pachtvertrag aufzulösen, dem zugestimmt wurde. Ferner wies das Ratsmitglied darauf hin, dass die Handlampen bei einem nächtlichen Brandeinsatz der Weiler Feuerwehr nicht einsatzbereit waren und defekt sind. Weiß will sich der Angelegenheit annehmen.

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