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Bürgerversammlung

18.04.2019

Hunde, Bauhof, Schulzentrum

Breite Themenpalette in Ebershausen. Gemeinde steht finanziell gut da

Neben dem üblichen Rechenschaftsbericht informierte Bürgermeister Herbert Kubicek in der Bürgerversammlung über die personelle Entwicklung der Gemeinde und über weitere statistische Zahlen. Finanziell steht die seit Jahren schuldenfreie Gemeinde gut da. Themen in der Versammlung waren unter anderem der geplante Bauhof, die Anmeldung von Hunden und der Neubau des Schul- und Sportzentrums in Krumbach. Die Einwohnerzahl in Ebershausen ging trotz Neubauten in den Baugebieten leicht zurück und beträgt aktuell 613 gegenüber 616 im Vorjahr.

Auf Seifertshofen entfallen 89 und auf Waltenberg 69 Personen. Es gab 21 Zuzüge und 20 Wegzüge, das Standesamt der VG beurkundete 11 Geburten (Vorjahr 4), 6 (9) Sterbefälle und 3 (2) Eheschließungen. In zwölf Sitzungen fasste das Ratsgremium 145 Beschlüsse und behandelte 6 Bauanträge (Vorjahr 10).

Kubicek sprach den zwölf Vereinen und Organisationen große Anerkennung aus, tragen sie doch mit ihrer ausgeprägten Aktivität zur Dorfgemeinschaft wesentlich bei. Der Kindergarten ist mit einer verlängerten Vormittagsgruppe mit 19 Kindern gut belegt. Insgesamt 39 Kinder besuchen die Grund- und Mittelschule in Krumbach wofür die Gemeinde 51000 Euro aufwendete (14 Mittelschule, 27400 Euro; 25 Grundschule, 24300 Euro). An den 258 Wasseranschlüssen wurde ein Verbrauch von 37260 Kubikmeter gemessen, während die Fördermenge 40459 Kubikmeter betrug. Das entstandene Verlustwasser von 3344 Kubikmeter bezeichnet Kubicek mit 8,1 Prozent als normal, kritisch werde es ab zehn Prozent. Die bakteriologischen Untersuchungen waren ohne Befund und der Härtebereich betrage 7,7 dH, was einem Mittelwert entspreche. Regenerierung Tiefbrunnen, Pumpenerneuerung und Erneuerung der Elektronik, der Notverbund und Weiteres verursachten Ausgaben von 120000 Euro, gab Kubicek bekannt und verwies auch auf die Neukalkulation der Wassergebühren, die von 2019 bis 2022 auf 1,04 Euro pro Kubikmeter festgesetzt wurden, um einen kostendeckenden Betrieb zu ermöglichen. In diesem Zusammenhang erhöhte sich auch die Grundgebühr auf 54 Euro.

Hunde, Bauhof, Schulzentrum

Dank gebühre Wasserwart Helmut Czernin, der den Umbau bei Tiefbrunnen und Hochbehälter begleitete und mit Sorgfalt die gesamte Anlage betreut. Beim Abwasserbetrieb blieben die Gebühren mit zwei Euro/Kubikmeter konstant, aber es laufe zur Zeit das Ausmessen der Gebäude im Zusammenhang mit der Globalberechnung und eine Befahrung der Kanäle zur Kontrolle stehe in nächster Zeit an, informierte der Bürgermeister.

Nach Bekanntgabe einiger nennenswerter Zahlen aus dem Haushalt bezeichnete die Kämmerin der VG, Barbara Fetschele, die finanzielle Situation der Gemeinde als „sehr gut“. Seit Jahren ist die Gemeinde schuldenfrei.

Mit der Frage, ob die Postzustellung des Mitteilungsblattes billiger komme, eröffnete ein Bürger die Diskussionsrunde. Er kritisierte, dass manche gemeindliche Aufgaben nicht unbedingt von Ingenieurbüros erledigt werden müssten, was unnötig hohe Kosten verursache. Laut Barbara Fetschele von der VG sei die Postzustellung tatsächlich billiger und bestimmte Vorgänge seien einfach so zu erledigen, dass sie den gesetzlichen Vorgaben entsprechen. Mit der Frage „Hat man sich den gemeinsamen Bauhof gut überlegt?“ verband ein weiterer Redner seine Zweifel an diesem Projekt und vermutete eine hohe finanzielle Belastung für die Gemeinde. Kubicek erklärte, dass man sich die Entscheidung nicht leicht gemacht habe, aber aus nachvollziehbaren Gründen sei der Bauhof unabdingbar.

Zur Frage, ob alle Hunde im Gemeindebereich angemeldet seien, kündigte der Bürgermeister eine Überprüfung an. Im Übrigen gäbe es immer wieder Ärger mit den Hinterlassenschaften der Vierbeiner, war zu hören. Um die enormen Kosten für das Schulzentrum werde man nicht herumkommen, sagte Kubicek bezüglich des gemeindlichen Anteils in den nächsten Jahren zu den Sorgen eines Bürgers. (wgl)

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