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Neuburg

12.11.2019

Hundebesitzer müssen in Neuburg tiefer in die Tasche greifen

In Neuburg wird die Hundesteuer erhöht (Symbolbild).
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In Neuburg wird die Hundesteuer erhöht (Symbolbild).
Foto: Alexander Kaya (Symbolfoto)

Nach dem Aufstellen von 14 Hundetoiletten erhöht der Marktgemeinderat Neuburg die Steuer. Was dies für Hundebesitzer konkret bedeutet.

Hundebesitzer in Neuburg müssen jetzt für ihre Vierbeiner tiefer in die Tasche greifen. Die bisherigen Steuersätze wurden teilweise um ein Drittel erhöht. Die Steuer für einen Hund beträgt demnach künftig 48 Euro, bisher waren es 36 Euro. Das Aufstellen von 14 Hundetoiletten und der damit verbundene Arbeitsaufwand durch den gemeindlichen Bauhof war Auslöser für die Neukalkulation des Steuersatzes.

14 Hundetoiletten stellte der Markt Neuburg zu Beginn des Jahres in allen Ortsteilen auf. Die Investition lag bei 4400 Euro. Folgekosten wie das regelmäßige Leeren der Toiletten durch den Bauhof, die Entsorgung und für das Auffüllen von Hundebeuteln bleiben nicht aus. „Das Ergebnis der Kalkulation war ein jährlicher Kostenaufwand von 13600 Euro“, so Bürgermeister Rainer Schlögl in der Sitzung.

Die Kosten wiederum wurden auf eine zu erwartende Hundezahl von 250 in den nächsten zehn Jahren aufgeteilt. Im Ergebnis heißt dies, dass für den ersten Hund ein Steuersatz von 48 Euro (bisher 36 Euro) festgesetzt wurde. Für den zweiten Hund fallen zusätzlich 96 Euro (bisher 72 Euro) pro Tier an. Jeder dritte und weitere Hund kostet künftig 150 Euro (bisher 110 Euro). Für Jagd- und Wachhunde wird es etwas günstiger. Hier beläuft sich die Gebühr auf 24 Euro. Besitzer von Kampfhunden müssen 537 Euro an die Gemeindekasse entrichten. Die Gebühr wird für Hunde ab dem vierten Lebensmonat fällig. Insgesamt sind in Neuburg momentan 230 Hunde, 15 Besitzer mit einem weiteren Hund, acht Jagd- und Wachhunde sowie zwei Kampfhunde registriert.

Bauangelegenheiten:

Einer Bauvoranfrage für ein Wohnmobilcarport mit den Maßen sechs Meter auf acht Meter in der Waldstraße in Langenhaslach wurde zugestimmt. In Wattenweiler darf ein Landwirt am Maria-Eich-Weg ein Melkhaus mit Kälberbuchtenüberdachung errichten. In Langenhaslach wurde ein Neubau eines Bungalows in der Ringstraße befürwortet. In Edelstetten wird in der Attenhauser Straße ein bestehendes Gebäude um einen „Würfelanbau“ erweitert.

Zuschuss:

Der TSV Langenhaslach musste im Duschbereich der Umkleidekabinen renovieren und in den Neubau einer Gerätehütte investieren. Für die Renovierungsmaßnahmen entstanden Kosten von 1700 Euro, für den Neubau der Gerätehütte 8900 Euro. „Die getätigten Maßnahmen sind in voller Höhe förderfähig“, sagte Bürgermeister Rainer Schlögl. So erhalten die Langenhaslacher Sportler einen Zuschuss von 1000 Euro.

Funkklingel:

Neue Sicherheitsbestimmungen erfordern für die Neuburger Kindertagesstätte das Anbringen einer Funkklingel. Die Kosten belaufen sich auf 1500 Euro. Zwei Drittel dieser Investition hat der Markt Neuburg laut einer Vereinbarung mit dem Kindergartenträger „Katholische Kirchenstiftung“ zu übernehmen. Die Markträte stimmten der Funkklingel zu.

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