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Stadtrat

16.04.2015

Im Oktober 2016 soll eingezogen werden

Der Stadtrat Thannhausen hat den Teilabriss und Neubau des Stadlerstifts einstimmig gebilligt. So soll der Neubau aussehen.

Teilabriss und Neubau des Stadlerstifts wurden einstimmig gebilligt

Im Juli sollen die Bagger und Baufahrzeuge ihre Arbeit aufnehmen und große Teile des Stadlerstifts abreißen. Ab September soll mit dem Wiederaufbau begonnen werden und im Oktober 2016 könnte das erweiterte Stadlerstift bezugsfertig sein. Diesen Zeitplan legte Jörg Schießler als Vertreter des Planungsbüros „Nething + Ott“ aus Günzburg dem Thannhauser Stadtrat vor.

Der Erweiterungsbau wird zwischen den Altbau aus dem Jahr 2007 im Norden und die Seniorenwohnungen mit Kapelle im Süden eingefügt. Die Zugangssituation bleibe erhalten, wie sie derzeit sei, erklärte Schießler. An den Eingangsbereich werden sich ein Mehrzweckraum, eine Cafeteria und die Räume der Verwaltung anschließen. Die Zimmer für die rund 40 weiteren Bewohner sind zu Wohnbereichen zusammengefasst. Jeder Wohnbereich verfügt über einen großzügigen Gemeinschaftsraum samt einer Verteilerküche.

Die Bewohner des Bereichs können dort ihre Mahlzeiten einnehmen und haben genügend Platz für gemeinschaftliche Aktivitäten. Jeweils zwischen die bestehenden Teile und den Neubau wird eine Glasfuge gesetzt, die auch als Treppenhaus dient.

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Bürgermeister Georg Schwarz lobte am aktuellen Stand der Planung, dass das Gebäude nun von der Stadlerstraße abgerückt worden sei und eine breite Gartenanlage zwischen Straße und Wohnanlage den optischen Eindruck des Gebäudekomplexes aufwerte. Christine Polleichtner-Hornung fragte, ob es einen größeren Raum gebe, in dem auch Veranstaltungen möglich wären.

Man könne durch einen flexiblen Raumteiler den Mehrzweckraum und die Cafeteria miteinander verbinden, antwortete Anita Kugelmann vom Kreisaltenheim Thannhausen. So entstehe ein Raum von zirka 100 Quadratmetern, der größer sei als der Speisesaal im bisherigen Stadlerstift.

Peter Schoblocher bemängelte, dass keine weiteren Stellplätze geschaffen worden seien. Gemäß den gesetzlichen Grundlagen seien zehn Stellplätze bereitzustellen, informierte Schießler. 18 Stellplätze seien vorhanden, also deutlich mehr als vorgeschrieben. Im Normalbetrieb müssten sie reichen, in den Stoßzeiten der Übergabe und bei Sonderveranstaltungen könnte es Engpässe geben. Die Besucher müssten dann die Parkbuchten an der Stadlerstraße und der Wiesenthalstraße nutzen. Monika Wiesmüller-Schwab meinte, es tue weh, wenn ein Gebäude verloren gehe, das in der Stadt gewachsen sei. Das neue Gebäude füge sich gut zwischen die bestehenden und auch den vorgelagerten Garten fand sie einen Gewinn für die Situation vor Ort. Die Bewohner hätten Luft und Licht zur Straße hin, sie sollten Möglichkeiten zum Schauen haben. Die Terrasse könnte größer sein, im Erdgeschoss fände sie eine Fenster-Tür-Kombination gefälliger, schlug Wiesmüller-Schwab vor. Man werde diese Anregungen prüfen, sagte Kugelmann. Dabei müsse man die Kosten und die Demenzsicherung berücksichtigen. Kugelmann verwies auf die Schwierigkeiten, bei laufendem Betrieb und bestehendes Heim umzubauen. Insgesamt müssten 24 Personen umziehen. Im Kreisaltenheim sei dafür eigens ein ganzer Trakt leer gemacht worden.

Georg Schwarz hakte nach: Die Stadt stelle das ehemalige Rathaus für die Zwischenlagerung von Mobiliar zur Verfügung. Alles in allem hätten die Stadt und der Landkreis eine Vielzahl von Maßnahmen vorgesehen und mit den Betroffenen abgesprochen, um die schwierige Situation so erträglich wie möglich zu gestalten.

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