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21.11.2018

In Wiesenbach wird Wasser billiger

Im Rahmen des Ausbaus der Hauptstraße in Unterwiesenbach werden auch alle Hydranten erneuert und für ein schnelleres Internet Leerrohre für Glasfaserkabel verlegt.
Bild: Anton Geißler

Gemeinderat Wiesenbacher müssen rückwirkend zum 1. November weniger bezahlen

Wiesenbach Die Abwassergebühren werden rückwirkend zum 1. November gesenkt. Diese für die Wiesenbacher Bürger erfreuliche Nachricht gibt es aus der Gemeinderatssitzung zu berichten. Der Geschäftsstellenleiter der Verwaltungsgemeinschaft Krumbach, Dieter Gumpinger, stellte den Räten den Neuerlass der Beitrags- und Gebührensatzung zur Entwässerungssatzung vor und erklärte, wie es zu dieser Gebührensenkung kommt. Die Abwasserbeseitigung ist eine kostenrechnende Einrichtung, das heißt, es darf weder Gewinn noch Verlust erwirtschaftet werden. In der Gebührenkalkulation für die Jahre 2015 bis 2018 ergab sich aus dem Kubikmeterpreis von 2,80 Euro ein Überschuss von 85847 Euro. Dieser Überschuss kann fast vollständig in die vorsorgliche Sonderrücklage Kanal von 137668 Euro für die Jahre 2019 bis 2022 übertragen werden. Somit kann der Preis je Kubikmeter auf 2,03 Euro gesenkt werden.

Laut der Beitrags- und Gebührensatzung zur Entwässerung wird der Beitrag für bebaute, bebaubare oder gewerbliche genutzte oder gewerblich nutzbare Grundstücke und befestigte Flächen, die keine entsprechende Nutzungsmöglichkeit aufweisen, auf denen aber tatsächlich Abwasser anfällt, erhoben. Der Gemeinderat stimmte der Satzung ohne Gegenstimme zu.

Ausbau Hauptstraße Im Rahmen des Ausbaus der Hauptstraße in Unterwiesenbach werden auch alle Hydranten ausgetauscht. Die Kosten für die Hydranten wird der Wasserzweckverband übernehmen, für den Unterhalt ist die Gemeinde zuständig.

Bushaltestelle Ebenfalls aufgrund des Straßenausbaus muss der Verkehr über die Heerstraße umgeleitet werden. An der Abbiegung Hauptstraße/Klosterweg/Heerstraße wurde für den Schulbus eine provisorische Haltestelle eingerichtet. An dieser Stelle gibt es nur auf einer Seite einen Gehweg. Auf der anderen Seite gibt es keinen Gehweg und die Schüler betreten teilweise das Grundstück eines Anliegers. Dieser duldet das nicht und fordert eine Verlegung der Haltestelle. Das dafür zuständige Bauamt und das Busunternehmen werden deshalb die Haltestelle verlegen.

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