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Thannhausen

16.10.2019

In Ziemetshausen werden Kontakte für die Ausbildung geknüpft

Freuen sich auf die Berufsinfomesse (von links): Realschulrektor Marcus Langguth, Lehrerin und Organisatorin Brigitte Wiedemann, Mittelschulrektor Klaus Mader. 

Die Berufsinfomesse der Thannhauser Mittel- und Realschule bringt Schüler und Betriebe zusammen und bahnt spätere Ausbildungsverhältnisse an.

Für viele Betriebe in der Region ist die Berufsinformationsmesse der Mittel- und Realschule Thannhausen bereits ein fester Termin im Kalender. Rund 50 Unternehmen vom kleinen Handwerksbetrieb bis hin zu Global Playern wie Wanzl, Grob oder Peri werben dort mit Ausbildungsplätzen. Auch weiterführende Schulen sowie Ausbilder mit dualen Studiengängen im Angebot sind vertreten.

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Etwa der Hälfte der Firmen muss man hinterhertelefonieren

In Zeiten eines zunehmenden Fachkräftemangels sind solche Termine wichtige Ereignisse. Umso erstaunlicher, dass Brigitte Wiedemann und Christian Groß, die beiden Hauptorganisatoren der beiden Schulen, vielen Firmen hinterhertelefonieren müssen. Immerhin gut die Hälfte der Unternehmen. „Die Zusammenarbeit ist nicht immer einfach“, seufzt Mittelschulrektor Klaus Mader. Trotzdem lohne sich der Aufwand, der jedes Jahr betrieben wird.

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Auch in diesem Jahr findet die Messe am 23. Oktober von 11 bis 14 Uhr wieder in den Hallen der Firma Holzbau Aumann in Ziemetshausen statt. Solange die Dreifachturnhalle an der Mittelschule in Thannhausen noch saniert wird, eine gute Lösung, stimmen die Schulleiter Mader und Marcus Langguth überein. Mit acht Bussen werden die insgesamt rund 400 Schüler der achten bis zehnten Klassen von Thannhausen nach Ziemetshausen gebracht. Auch mit dem Ringeisen-Gymnasium sind die Thannhauser wieder im Gespräch, um auch dessen Schülern eine Teilnahme zu ermöglichen.

Für die Schüler ist die Messe besonders interessant, erklärt Mader, weil dort sowohl Lehrstellen als auch Praktika über ein erstes Treffen und einen ersten Eindruck angebahnt werden könnten. Damit die Schüler sich auch umfassend informieren und die Angebote auch entsprechend wahrnehmen, stehen die Schulen auch mit ein bisschen Druck dahinter.

Mittel- und Realschulen bereiten Schüler gut aufs Berufsleben vor

Mit Laufzetteln ausgestattet, müssen sich die Schüler über mindestens drei verschiedene Berufsfelder informieren und wenigstens einen Vortrag anhören. Ein Rezept, das wirkt. „Viele Schüler kommen mit Praktika oder zumindest der Aussicht darauf aus der Veranstaltung“, sagt Wiedemann. Die Idee zu einer derartigen Infobörse ging übrigens von lokalen Firmen aus, betont Mader. In den Schulen stießen sie dabei auf offene Ohren.

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Was die Vorbereitung auf den späteren Beruf betreffe, seien die Mittel- und Realschulen „sehr gut aufgestellt“, erklärt Langguth. „Bei uns geht eigentlich jeder raus mit einem Plan, wie es weitergeht.“ Bei der Entscheidungsfindung helfen die Lehrkräfte konsequent nach. „Da wir solange nachgehakt, bis sich was bewegt“, sagt Langguth. Auch die Schulen profitieren von dem direkten Draht zu den Betrieben, erklärt Mader.

Irgendwann, so Mader, kommen auch wieder schlechte Zeiten auf die Wirtschaft zu, da seien persönliche Kanäle durchaus wertvoll für die Vermittlung von Ausbildungsplätzen. Aktuell sei die Stimmung in den lokalen Wirtschaftsbetrieben aber noch gut, sagt Langguth. Dort allerdings, wo Automobilindustrie vorherrsche, trübe sich das Bild schon.

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