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Bernbach

09.06.2017

In allen Bereichen gefragte Fachkräfte

Nach der Zeugnisverteilung wurden die Semesterbesten besonders hervorgehoben und bekamen Sonderpreise von Amtsleiter Axel Heiß (links) und Schulleiterin Aloisia Ott (rechts) überreicht. Dies waren (weiter von links): Felicitas Brunner (1,22), Barbara Utler (1,12), Pauline Vogt (1,33), Stefanie Weber (1,11) und Sandra Landsperger (1,33). 
Bild: Karl Kleiber

17 Absolventen feiern das erfolgreiche Ende des Studienganges an der Landwirtschaftsschule in der Abteilung Hauswirtschaft. Erstmals ist die Feier außerhalb der Schule.

Die Abschlussfeier der Dr.-Rothermel-Landwirtschaftsschule Krumbach, fand erstmals nicht im Schulgebäude statt. Die Absolventen feierten das Ende des zweijährigen Teilzeit-Studienganges der Abteilung Hauswirtschaft im Aichener Ortsteil Bernbach. Die Eltern einer der Absolventinnen, betreiben dort die Begegnungsstätte „Reiberhof“, die sie den rund 100 Gästen kostenlos zur Verfügung stellten.

Mit der Verteilung der Zeugnisse dürfen sich die Absolventen nun „Fachkraft für Ernährung und Haushaltsführung“ nennen. Gleichzeitig erhielten sie die berufs- und arbeitspädagogische Eignung zum Ausbilden von Nachwuchskräften der Hauswirtschaft verbrieft.

Der Abschlussfeier ging ein Wortgottesdienst voran, den Diakon Alois Held aus Thannhausen zelebrierte. Für den musikalischen Rahmen, auch während der Feier, sorgte das Duo Iris Hildensperger (Gesang) und Johanna Spengler-Haug am Piano. Axel Heiß, Leiter des Landwirtschaftsamts, dankte den Absolventen für das knapp zweijährige Studium, in dem sie sich viel Wissen angeeignet und den Schulabschluss mit großem Erfolg gemeistert haben. Abschließend wünschte er viel Erfolg für den weiteren Berufs- und Lebensweg. „Mögen vor allem ihre Pläne in Erfüllung gehen und können sie das erworbene Wissen immer dort anwenden, wo es Früchte bringt“.

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Hauswirtschaftliches Wissen und Können erhöhten die Lebensqualität, trügen zu einem entspannten Leben bei, förderten einen gesunden Lebensstil und beeinflussten das Konsum- und Sozialverhalten der Mitmenschen. Hauswirtschafterinnen seien in allen Bereichen gefragte Fachkräfte, denn sie leisteten in der modernen Hauswirtschaft einen maßgeblichen Beitrag zum Umwelt- und Ressourcen-Schutz, betonte Schulleiterin Aloisia Ott. Ott lobte auch die erzielten Leistungen und die guten Noten aller Absolventen.

Claudia Schiele und Stefanie Weber gaben dann in gereimter Form einen Rückblick auf Ausbildung und Studium. Anschließend erhielten die Absolventen Felicitas Brunner (Ichenhausen), Karin Fischer (Thannhausen), Patricia Götzfried (Derndorf), Diana-Maria Graf (Kirchheim), Melanie Heiligmann-Kippling (Oberwaldbach), Andrea Hieber (Freihalden), Sabrina Huber (Bernbach), Sandra Landsperger (Niederraunau), Fridolin Mayer (Weißenhorn), Claudia Schiele (Langenau), Simone Speidel (Günzburg), Barbara Utler (Oberschöneberg), Pauline Vogt (Babenhausen), Stefanie Weber (Illertissen), Nicole Weber-Stadler (Burg), Heidi Wiest (Weiler/Neu-Ulm) und Susanne Zindler-Reichhardt (Jettingen-Scheppach) aus den Händen von Amtsleiter Heiß und Schulleiterin Ott ihre Zeugnisse. Für die fünf Besten des Semesters wurden gesponserte Sonderpreise übergeben.

„Der Mensch muss ein Leben lang lernen und sich weiterbilden“, sagte stellvertretender Landrat Dr. Josef Langenbach. „Ihr Absolventen müsst nun euer Wissen an Jugend und Mitmenschen weitergeben. Hauswirtschafterinnen haben eine besondere Verantwortung im Sozialbereich und in der Altenbetreuung“. In die gleiche Kerbe schlug stellvertretende Kreisbäuerin Stefanie Jekle. Monika Aigster, Vorsitzende der Frauengruppe vom Verband für landwirtschaftliche Fachbildung Krumbach-Weißenhorn, nahm elf Absolventen in die Vereinigung auf und überreichte Verbandsnadeln. Ein erlesenes Buffet im romantisch beleuchteten Reibersaal mit seinem sehenswerten böhmischen Gewölbe rundete die erste externe Abschlussfeier ab.

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