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Kreis Günzburg

13.04.2018

Jugendwarte leisten wertvolle Arbeit

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Übungen sind wichtig, um Jugendliche an die spätere aktive Zeit in der Feuerwehr heranzuführen und sie für die Tätigkeiten zu begeistern. Das Foto zeigt die Jugendfeuerwehr Ichenhausen. 

Das Jugendforum der Feuerwehr im Landkreis Günzburg wird als bestes in Schwaben gelobt. Was der Feuerwehrnachwuchs dieses Jahr plant.

Der Schwerpunkt bei der Frühjahrsdienstversammlung der Jugendwarte ist nicht wie sonst die Rückschau auf das Geleistete gewesen. Vielmehr blicken die Leiter der 83 Feuerwehrjugendgruppen im Landkreis Günzburg nach vorne.

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In den Ausführungen mehrerer Feuerwehrführungskräfte und Gäste wurde deutlich, dass die Jugendgruppen wertvolle Arbeit leisten und Garanten für den notwendigen Nachwuchs im Feuerwehrwesen sind. Mehrfach wurde das bestehende Jugendforum als vorbildlich funktionierend bezeichnet. „Mir ist in Schwaben kein besseres bekannt“, lobte Bezirksfeuerwehrwart Willi Sauter diese Einrichtung für die Mitbestimmung der Jugendlichen beim Termin in Niederraunau.

In seinem Grußwort lobte Staatssekretär Hans Reichhart nicht nur das Bestehen der Jugendgruppen, sondern appellierte an die Leiter, die Ausbildung interessant und attraktiv zu gestalten, damit die Arbeit auch Spaß macht. Die Politik stehe an der Seite der Verantwortlichen und wisse um die Wichtigkeit des Feuerwehrnachwuchses. Der Freistaat habe ein weiteres Förderprogramm aufgelegt, so Reichhart.

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„Diese Unterstützung bringt uns immer vorwärts“, freute sich Link über diese Zusage und ging auf die geplanten Vorhaben ein. Dazu gehört ein Tagesseminar am 14. April in Thannhausen mit Themen zur Teambildung und Motivation. Es folgt am 5. Mai ein Tag der Jugend in Waldstetten mit Ablegung der Jugendflammen Stufe II und III. Zum geselligen Teil sollen der Grillabend und das auf Kreisebene ausgerichtete Jugendzeltlager in Niederraunau vom 6. bis 8. Juli beitragen. Link erwähnte ferner eine politische Bildungsfahrt nach Berlin. Das Programm des Kreisjugendfeuerwehrtages am 29. September in Bayersried enthält auch die Bayerische Jugendleistungsprüfung und den Wissenstest, wozu sich viele Jugendliche angemeldet haben. Die Herbstversammlung wird am 26. November in Deffingen stattfinden. Link berichtete weiter aus der Delegiertenversammlung schwäbischer Kreis- und Stadtjugendfeuerwehrwarte, bei der unter anderem das seit zwei Jahren nicht funktionierende Verwaltungsprogramm MP-Feuer bemängelt wurde.

83 Jugendgruppen mit 662 Mitgliedern

Der Überblick über die Finanzlage der Jugendfeuerwehr im Kreis durch Schatzmeisterin Veronika Kautter ließ ein gesundes Fundament erkennen. Aus der von Link erwähnten Statistik geht hervor, dass in 83 Jugendgruppen 662 (Vorjahr 648) Jugendliche gemeldet sind, darunter 171 Feuerwehranwärterinnen. Die Jugendwarte haben zusammen für Vorbereitung, Übungen, Sitzungen, Schulungen und weitere Tätigkeiten 7400 Stunden geleistet. 110 (Vorjahr 135) Jugendliche konnten in die aktiven Wehren integriert und 168 neue Jugendliche gewonnen werden, wovon 45 aus verschiedenen Gründen wieder ausgeschieden sind. Trotz der leicht steigenden Tendenz sei neben der interessanten Gestaltung von Übungen und Ausflügen gezielte Werbung vor Ort wichtig, so Link.

Dazu rief auch Kreisbrandinspektor Erwin Schneider auf, denn schon jetzt gebe es in der personellen Besetzung vor allem bei Tageseinsätzen in den örtlichen Wehren Probleme. Außerdem sprach er die Modulare Truppausbildung an und bedauerte die Unvernunft unbeteiligter Personen bei Einsätzen und die zunehmende Zahl tätlicher Übergriffe auf die Helfer. In der parallel laufenden Tagung des Jugendforums fanden unter anderem Neuwahlen statt. Die Ergebnisse und einige inhaltliche Themen gab Willi Sauter bekannt. Er wies zudem auf den Aktionstag der Jugendfeuerwehr Schwaben mit 93 Anmeldungen im Juli in Lindau hin, bei der die Jugendfeuerwehr Waldstetten den Landkreis vertritt und der auf alle Fälle einen Besuch wert sei.

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