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Politik

25.01.2019

Junge Union stellt bei Kommunalwahl eigene Liste auf

Die JU Krumbach: (1. Reihe von links) Titus Weber, Sebastian Kaida, Kornelius Launhardt, Clara Weber, Florian Kaida, Laura Wöllert, (2. Reihe von links) Martin Pletzer, Christian Bästlein, Wolfram Lobermeier, Markus Link.
Bild: JU Krumbach

Die Krumbacher Gruppe will Projekte in der Stadt gezielter angehen

Bei ihrer Jahreshauptversammlung beschloss die Junge Union (JU) zur nächsten Kommunalwahl im Jahr 2020 mit einer eigenen Liste anzutreten. Möglich wurde dies durch eine Änderung des Kommunalwahlrechts durch den Bayerischen Landtag.

„Auch im vergangenen Jahr konnte die Junge Union mit den Diskussionspapieren zur Marktplatzbühne sowie zur Erstellung eines innerstädtischen Verkehrs- und Parkkonzepts wieder konkrete und praktikable Vorschläge erarbeiten“, erläutert der JU-Vorsitzende Sebastian Kaida. Erfreulich sei, dass die CSU-Fraktion in der Folge einen Antrag zur Entwicklung eines neuen Verkehrs- und Mobilitätskonzeptes im Stadtrat eingebracht hat. Dies sei nicht zuletzt ein Erfolg der Krumbacher JU, die dieses Vorhaben seit der Erarbeitung des Grundsatzprogrammes im Jahr 2015 kontinuierlich vorangetrieben hat. Daher sei es nur folgerichtig im Stadtrat nun selbst Verantwortung übernehmen zu wollen. Trotz dieser Erfolge habe sich gezeigt, dass die Aktivität der Jungen Union weiterhin notwendig sei. Zwar hätten die Stadträte bei der Vorstellung der beratenden Fachbüros fraktionsübergreifend die Notwendigkeit der Einbindung der Bürger betont. „Wenn es jedoch an konkrete Projekte wie die Marktplatzsperrung geht, scheint dies jedoch nur für wenige Stadträte ein wirkliches Anliegen zu sein“, unterstreicht Kaida. Gerade in der heutigen Zeit sei eine angemessene Einbindung von Bürgern und Bürgerinitiativen notwendig und durch die Nutzung digitaler Plattformen einfach umzusetzen. Dabei könnte auch das Fachwissen von Kommunen genutzt werden, die in der Vergangenheit entsprechende Modellprojekte angestoßen haben.

Die Aufstellung einer eigenen Kommunalwahlliste sei indes keine Konkurrenz zur CSU, betont die JU in einer Pressemeldung. Vielmehr bestehe durch sie eine Chance für junge Krumbacher, aktiv in den kommunalpolitischen Gremien mitzuwirken und eigene Akzente unter anderem für junge Menschen und Familien zu setzen. Dies habe sich bei vergangenen Kommunalwahlen in Krumbach als erfolgreiches Modell bewährt, bereits zwischen den 1950er- und 1980er-Jahren war die Junge Union mit einer eigenen Liste angetreten.

Die Nominierung der aktuellen Liste soll ein erfahrenes Vorstandsteam vorbereiten. Bei den diesjährigen Neuwahlen wurden neben dem Vorsitzenden Sebastian Kaida auch seine Stellvertreter Susanne Wohlhöfler, Kornelius Launhardt und Titus Weber einstimmig in ihren jeweiligen Ämtern bestätigt. Ebenso erhielten Schatzmeister Florian Kaida und Schriftführer Tobias Keller sowie die Beisitzer Leopold Köstner, Raphael Sallinger und Mathias Vogel weiterhin das Vertrauen der Mitglieder. Neu in den Vorstand gewählt wurden die stellvertretende Schriftführerin Clara Weber wie auch die Beisitzer Julia Seitz, Christian Bästlein und Wolfram Lobermeier.

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