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Wettenhausen

31.07.2016

Kammeltaler Gemeinderat beklagt Parkchaos

Eigentlich hat das St.-Thomas-Gymnasium in Wettenhausen einen großen Parkplatz. Doch bei Großveranstaltungen reicht dieser nicht aus.
Bild: Bernhard Weizenegger

Bei Großveranstaltungen am St.-Thomas-Gymnasium in Wettenhausen gibt es immer wieder Probleme.

Falschparker sind das größte Problem: Bei größeren Veranstaltungen am St.-Thomas-Gymnasium in Wettenhausen gibt es deshalb immer wieder Ärger. Im Kammeltaler Gemeinderat kam das Thema zur Sprache.

Landwirt Thomas Finkel beklagte, erhebliche Behinderungn bei einem Feste am Wettenhauser Gymnasium. „Die Hammerstetter Straße war zugeparkt“, sagte er. Ein Durchkommen für größere Fahrzeuge sei fast unmöglich gewesen. Selbst die Zufahrt zu seinem Betrieb sei zugestellt gewesen. Als er Autobesitzer darauf angesprochen habe, hätten die mit Unverständnis reagiert. „Was kann die Gemeinde dagegen unternehmen?“, fragte Finkel.

Er habe bereits mit dem Direktor des Gymnasiums Kontakt gehabt, antwortete Bürgermeister Mathias Kiermasz. Es ging darum, wie das Problem künftig durch Absperrmaßnahmen und Parkverbote gelöst werden kann. Als Finkel ergänzte, dass es offensichtlich zu wenig Abstellmöglichkeiten am Gymnasium gebe, verwies Kiermasz auf genügend Parkplätze in der Nähe. Andererseits gebe es in Wettenhausen auch immer wieder Lastwagen, die auf Gehwegen parkten. Bei der Veranstaltung Rosennacht in Ettenbeuren seien ebenfalls alle Straßen zugestellt gewesen, bemerkte Rat Markus Schweimeier.

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Gelächter unter den Zuhörern 

„Wir genehmigen diese Veranstaltungen“, räumte der Bürgermeister ein, es handle sich um eine Gratwanderung, denn diese Veranstaltungen seien inzwischen so beliebt, dass das Parken zum Problem werde: „Wir wollen das Möglichste tun, damit diese Veranstaltungen nicht abgewürgt werden.“ Als er ansprach, dass es sich in Wettenhausen doch hauptsächlich um Gymnasialeltern handle, „die es verstehen werden“, erntete er Gelächter im Rat und unter den Zuhörern.

St.-Thomas-Direktor Albert Reile, bestätigt gegenüber unserer Zeitung, dass der betroffenen Landwirt wegen der Falschparker beim Gymnasium angerufen habe. Er selbst habe sich wegen des Unterrichts nicht sofort darum kümmern können. Die Problematik sei bekannt, die Kinder würden darüber informiert, dass ihre Eltern auch den Parkplatz des Klosters benutzen sollten. Er könne jedoch niemand zum Einweisen abstellen. Mit Bürgermeister Kiermasz habe er über diese Situation bereits gesprochen und von ihm Unterstützung zugesagt bekommen.

Eine vernünftige Lösung werde auf jeden Fall gesucht. Seinem Nachfolger und seinem Stellvertreter habe er entsprechend informiert. Konkrete Ausweichflächen zum Parken könne er so einfach nicht nennen. Eine Schwierigkeit sei, dass die bisherige Zufahrt über den Angerweg zu einer Wiese am Kloster mittlerweile für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt wurde. Jetzt könnte dieser Platz nur über die sehr schmale Kleinbeurer Straße erreicht werden. Problematisch sei die Parksituation allerdings nur bei wenigen größeren Veranstaltungen wie Sommerfest, Musicals oder Sprechtage aller Eltern der etwa 600 Schüler.

„Ich will keine Gefährdung, sondern eine vernünftige Lösung“, so der Direktor. „Das bisher gute Einvernehmen mit der Gemeinde soll erhalten werden.“ Er könne sich vorstellen, dass wie bei Großveranstaltungen andernorts – zum Beispiel bei der Gartenlust in Illertissen – auch landwirtschaftliche Grünflächen zum Parken ausgewiesen werden.

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