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Münsterhausen

10.07.2020

Kita Münsterhausen: Müssen Eltern bald mehr zahlen?

Familien haben in der Corona-Krise viel zu leisten. Das war nun auch Thema im Stadtrat von Bad Wörishofen.
Bild: Uwe Anspach/dpa (Symbolfoto)

Plus Die Ausgaben für die Kita in Münsterhausen steigen. Der Träger will die Elternbeiträge erhöhen. Ob es dazu kommt, hat nun die Gemeinde entschieden.

„In Anbetracht der gegenwärtigen Wirtschaftslage wird der Haushalt unserer Marktgemeinde wie in vielen anderen Kommunen eine negative Entwicklung nehmen.“ Das sagt Münsterhausens Bürgermeister Erwin Haider. Einen Anteil daran hat auch die Münsterhauser Kindertagesstätte St. Josef. Der Träger, die Katholische Kirchenstiftung St. Peter und Paul, hat bereits erhöhte Ausgaben für Personal und notwendige Investitionen angekündigt. Werden deshalb die Elternbeiträge erhöht?

Die Marktgemeinde sei interessiert, dass der Träger der Einrichtung kostendeckend arbeitet und seine finanziellen Bedürfnisse darauf ausrichtet, sagt der Bürgermeister. Und die Haupteinnahmen sind die kindbezogene Förderung nach dem Bayerischen Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz (BayKiBiG) und eben die Elternbeiträge.

Gemeinderat Münsterhausen diskutiert über Kitagebühren

In der Vereinbarung über den Betrieb der Kindertageseinrichtung St. Josef bedarf die Festsetzung der Elternbeiträge der Zustimmung der Marktgemeinde. Über die Empfehlung an den Träger der Einrichtung, die Gebühren ab dem Kindergartenjahr 2020/2021 zu erhöhen, wurde in der Sitzung ausgiebig diskutiert.

Mangels verlässlicher Zukunftsprognosen und Fehlen genauer Daten konnten die Ratsmitglieder, entgegen der Meinung des Bürgermeisters, der Empfehlung zur Erhöhung, nicht zustimmen. An den Gebühren wird sich demnach vorerst nichts ändern.

Kanalsanierung in Münsterhausen kostet mehr als erwartet

„Unabweisbar und durch die Deckung gewährleistet“ sind die überplanmäßigen Ausgaben im Haushaltsplan 2020 für die Kanalsanierungsmaßnahmen in Höhe von 410.000 Euro. Eingeplant waren im laufenden Haushaltsplan 990.000 Euro und in der Finanzplanung für 2021 530.000 Euro (Verpflichtungsermächtigungen). Durch die Auftragsvergabe für die Kanalisierung vom 8. Juni 2020 werden heuer 1,4 Millionen Euro und in 2021 900.000 Euro erforderlich sein. Die Deckung erfolgt über eine Entnahme aus den Rücklagen, eine Nachtragshaushaltssatzung ist nicht erforderlich.

Der Rat genehmigte die unabweisbaren, erheblichen überplanmäßigen Ausgaben. In diesem Zusammenhang gab Haider bekannt, dass nach dem Beschluss aus der letzten nichtöffentlichen Sitzung der Auftrag für die Kanalsanierung an die Firma Swietelsky-Faber GmbH in Landsberg/Lech als günstigsten Anbieter vergeben wurde. Außerdem erhielt für die teilweise Ausführung der Straßenbeleuchtung am Kreisverkehr im Rahmen der Ortsumfahrung das GEW Burtenbach.

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