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Herzenswünsche

15.11.2019

Kleiner Wunsch – große Wirkung

Sie hoffen auf zahlreiche „Wunscherfüller“: Manuel Liesenfeld, Leiter Referat Öffentlichkeitsarbeit, Margitta Schulze, Rotarier Krumbach, Rosa-Maria Brückner, Spendenwesen DRW und Rotarier-Präsidentin Ildiko Sugar-Bunk (von links).
Bild: Markus Landherr/DRW

Beim Ursberger Adventszauber gibt es wieder eine Wunschbaumaktion der Krumbacher Rotarier

Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr gibt es auch heuer wieder eine Wunschbaumaktion beim Ursberger Adventszauber. Die Rotarier aus Krumbach führen die Aktion gemeinsam mit dem Dominikus-Ringeisen-Werk (DRW) durch. Ziel ist es, Menschen mit Behinderung eine Freude zu machen. Diese können im Vorfeld kleine Wünsche äußern. Die Besucher des Adventszaubers können diese Wünsche dann erfüllen und bis zum 6. Dezember im Ursberger Laden abgeben. Vor Weihnachten werden die Geschenke dann übergeben.

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Es sind manchmal die kleinen Dinge im Leben, die Großes bewirken können. Schaut man sich die Wünsche der Bewohner des DRW an, dann ist das tatsächlich so. Eine DVD des Lieblings-Schlagerstars, ein Puzzle, ein Rasierwasser oder einfach nur eine Cola. Liebevoll verpackt von fremden Menschen sorgten diese Kleinigkeiten letztes Jahr für strahlende Gesichter. Auch heuer ist die Wunschliste lang. Über 250 Wünsche sind bereits eingegangen. Ildiko Sugar-Bunk, amtierende Präsidentin der Krumbacher Rotarier, ist guter Dinge, dass alle Wünsche einen Wunscherfüller finden: „Wir freuen uns schon sehr auf diese großartige Aktion, die vielen Menschen mit Behinderung eine große Freude bereiten wird.“

In Ursberg, dem Hauptsitz des DRW, leben derzeit rund 900 Menschen mit Behinderung. Darunter sind viele Menschen, deren finanzielle Mittel sehr begrenzt sind. Immer dann, wenn es um etwas Besonderes im Alltag geht, ist dieser Personenkreis auf Spenden angewiesen. „Die persönlichen finanziellen Mittel von Menschen mit Behinderungen sind oftmals sehr beschränkt“, sagt Rosa-Maria Brückner vom Spendenwesen des DRW. „So bleiben sogar manch kleine Wünsche, die das Leben schöner machen, leider unerfüllt. Wir freuen uns sehr darüber, dass die Rotarier mit der Wunschbaumaktion hier einen Akzent der Mitmenschlichkeit setzen.“

Wer einen Wunsch nicht selbst erfüllen kann oder möchte, kann auch als Wunschpate tätig werden. In diesem Fall kann am Wunschbaum einfach eine Spende für ein Geschenk abgegeben werden. Die Rotarier kümmern sich dann um alles Weitere. Auch Zeit-Wünsche gibt es diesmal. „Viele Menschen mit Behinderung haben keinen Familienanschluss. Sie suchen Menschen, die ehrenamtlich ein oder zweimal monatlich mit ihnen etwas unternehmen“, erklärt Manuel Liesenfeld, Leiter des Referats Öffentlichkeitsarbeit. Wer selbst keine Zeit hat, beim Adventszauber auf Wunschsuche zu gehen, kann auch mit einer Online-Spende auf www.drw.de/spenden helfen. Auch damit können Wünsche erfüllt werden. (zg)

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