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31.03.2009

Klimaschutz vor Ort

Krumbach (pm) - Der Antrag des Krumbacher Ortsvereins der SPD zur Umstellung der kommunalen Energieerzeuger auf erneuerbare Energie wurde auf dem Bezirksparteitag mit großer Mehrheit angenommen. Der Antrag der Krumbacher Sozialdemokraten sei auch von den Ortsvereinen Thannhausen und Günzburg mitgetragen worden. "Ein toller Erfolg für uns - und ein richtiger Schritt für Umwelt und Geldbeutel", so kommentierte Krumbachs Ortsvereinsvorsitzender Achim Fißl das Abstimmungsergebnis.

Hin zu regenerativer Energie

Im Antrag werden alle Gemeinderäte und Stadträte der Schwaben-SPD aufgefordert, sich für die Umrüstung der fossilen Energieerzeuger in sämtlichen öffentlichen Gebäuden in den kommenden fünf bis zehn Jahren auf regenerative Energieträger stark zu machen.

Zum einen würden die regenerativen Energien den Haushalt durch deutlich niedrigere Verbrauchskosten entlasten, zum anderen beginne der Klimaschutz vor Ort und nicht in Berlin oder Kyoto. Nur erneuerbare Energien schaffen Unabhängigkeit gegenüber den Lieferantenstaaten für Öl und Gas und sorgen somit dafür, dass in Zukunft "keine Verteilungskriege mehr stattfinden". Auch ohne Verteilungskriege zerstören die fossilen Energieträger massiv die Umwelt - ohne dass die Kosten hier in den Marktpreis einfließen. "Nur Gemeinden und Städte, die hier eine Vorreiterrolle übernehmen, sind ein Vorbild", so Fißl.

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