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12.06.2009

Kolpingsfamilie Krumbach will neu beginnen

Krumbach Eine christliche, generationenübergreifende und lebendige Gemeinschaft: Das will die Kolpingsfamilie Krumbach sein. Weil der jüngste der 15 Mitglieder 70 Jahre alt ist, soll jetzt ein Generationswechsel stattfinden. Dafür engagiert sich Ralf Grothe (49).

Der Krumbacher steht mit seiner Frau Anita als Projektleiter hinter dem Neustart. Das erste Mal Kontakt mit Kolping hatte der langjährige Pfadfinder bei Verwandten in Norddeutschland. Dort lernte er ein Übernachtungshaus der Kolpingsfamilie und die Gemeinschaft kennen. Und er war sofort fasziniert. Jetzt will er sich selbst einbringen und die Gemeinschaft in Krumbach wiederbeleben.

Die Kolpingsfamilie versteht sich als Gemeinschaft, die alle Generationen einbindet und als katholische Familie die Gesellschaft mitprägt. Sie begleitet in der persönlichen und beruflichen Bildung, eröffnet jungen Menschen Perspektiven und steht für ein christliches Arbeitsverständnis. Und: Die Kolpingsfamilie versteht sich als Anwalt der Familien. Der Slogan: "Verantwortlich leben, solidarisch handeln." Grothe kennt ein Beispiel: In einer jungen Familie wird die Mutter krank. Der Vater muss arbeiten und kann sich deshalb nur bedingt um die Kinder kümmern. Wer springt dann ein? Eine andere Mutter aus dem Familienverbund. Oder Senioren, die ohnehin Kontakt mit jüngeren Mitmenschen suchen. Die Hilfe kommt unkompliziert und schnell.

Das generationenübergreifende Zusammenleben steht in der Kolpingsfamilie im Vordergrund "Die Jüngeren profitieren von den Erfahrungen der Älteren und die werden von der Energie der Jüngeren mitgerissen", erklärt Grothe. Je nach Mitgliederzahl und Interessen sollen sich innerhalb der Kolpingsfamiile, die zu beiden Krumbacher Pfarreien gehört, verschiedene Kreise bilden - 50 plus, Jugend, Senioren oder Familie. Besonders Letztere sind in der kommenden Woche angesprochen: Im Pfarrheim Maria Hilf geht es ab 20 Uhr um das Thema "Familie braucht Zukunft. Zukunft braucht Familie". In Absprache mit dem Vorsitzenden Hubert Schneider sind außerdem regelmäßige Treffen geplant. Beispielsweise sollen einmal im Monat größere, gemeinsame Unternehmungen stattfinden, zusätzlich gibt es für Eltern einen abendlichen Erfahrungsaustausch.

Kolpingsfamilie Krumbach will neu beginnen

Auch die jüngere Generation wird bei der Kolpingsfamilie angesprochen. Beispielsweise können Jugendliche vom 18. bis 20. September an einer Wallfahrt nach Köln teilnehmen. Dort gemeinsam gefeiert, gepilgert und auch getanzt. Die Busfahrt mit rund 40 ungarischen Jugendlichen organisiert das Kolpingwerk-Diözesanverband Augsburg.

Kontakt: Kolpingsfamilie Krumbach, Projektleiter Ralf Grothe, Telefon (08282) 4895, E-Mail kolping-krumbach@web.de; Jugendwallfahrt nach Köln: Ansprechpartner Andreas Fritsch, Telefon (0821) 3443136, E-Mail info@kolpingjugend-augsburg.de.

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