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Fußball im Kreis Günzburg

26.09.2020

Kreisliga West: Vier Platzverweise und zwei Überraschungssiege

Viermal rot zeigte der Schiedsrichter beim Duell zwischen TGB Günzburg und dem VfL Großkötz.
Bild: Patrick Seeger/dpa (Symbolfoto)

Am Freitag gab es in der Kreisliga West zwei überraschende Siege. TGB Günzburg verliert drei Spieler - darunter früh den eigenen Spielertrainer.

Drei Partien wurden am Freitagabend in der Fußball-Kreisliga West gespielt. Und die hatten es in sich. Die SpVgg Ellzee verpasste den Titelambitionen der Gundelfinger einen Dämpfer und beim Sieg des VfL Großkötz gegen TGB Günzburg standen beim Abpfiff vier Spieler weniger auf dem Rasen.

TGB Günzburg – VfL Großkötz 0:3 (0:2)

In einem farbenfrohen Match - insgesamt zeigte der Schiedsrichter viermal die rote Karte - setzte sich der Tabellenvorletzte etwas überraschend mit 3:0 gegen die favorisierten Kreisstädter durch und hält so das Flämmchen Klassenerhalt weiter am brennen. Bereits nach den ersten 45 Minuten führte Kötz durch Treffer von Sönke Kragl (3.) und Fabian Züringer (31.) mit 2:0. TGB hatte zur Halbzeitpause nach einer gelb-roten und zwei roten Karten nur noch acht Spieler auf dem Platz. Unter anderem flog Spielertrainer Tayfun Yilmaz bereits nach einer knappen Viertelstunde vom Feld. Es folgten Erhan Celepci mit gelb-rot und Günes Yilmaz. Nach der Pause erhöhte wiederum Züringer (85.) gar auf 3:0 für die Gäste. Feldverweis Nummer 4 holte sich noch ein Kötzer Spieler nach wiederholtem Foulspiel ab. Bei TGB war nach dem Spiel niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.

SpVgg Ellzee – FC Gundelfingen II 1:0 (1:0)

Etwas überraschend aber nicht unverdient kamen die Blau-Weißen zu drei Punkten gegen den Tabellenzweiten von der Donau. Das Tor des Tages erzielte dabei der Gundelfinger Peter Matkey nach 17 Minuten, der eine Ecke der SpVgg unglücklich in die eigenen Maschen lenkte. Gundelfingen versuchte danach alles. Ellzee setzte Kampf und Leidenschaft dagegen und wurde am Ende auf Grund einer überzeugenden Defensivleistung um Routinier Martin Ruf und einem herausragenden jungen Schlußmann Phillipp Hörmann mit einem umjubelten Sieg gegen den Favoriten belohnt.

SpVgg Wiesenbach – SSV Neumünster-Unterschöneberg 4:1 (2:1)

Einen nie gefährdeten und in dieser Höhe auch verdienten 4:1-Sieg fuhren die Schwarzbächler gegen ein chancenloses Schlusslicht aus Neumünster ein. Nach kurzem Abtasten ging die SpVgg nach 15 Minuten durch Daniel Steck mit 1:0 in Führung. Als nach knapp 20 Minuten nach einer Ecke die Wiesenbacher Defensive den Ball nicht klar klären konnte, kam der Gast durch Fabian Bamberger zum überraschenden Ausgleich. Wiesenbach zeigte sich danach nur kurz geschockt und zog die Zügel deutlich an. Nach 27 Minuten schoss Julian Schuch seine Farben neuerlich in Front. In Halbzeit zwei spielte dann nur noch eine Mannschaft – die SpVgg Wiesenbach. Sie kam in der Schlussphase durch Treffer von Daniel Steck (71.) und Robert Konrad (81.) zum völlig verdienten 4:1-Sieg.

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