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Verkehr

01.12.2020

Kritik an Einbahnstraßentest

JU hält Planung der Stadt Krumbach für nicht ausgereift

Im Frühjahr soll der Bereich zwischen Hohlstraße, Heinrich-Sinz-Straße und Synagogengasse im Rahmen eines Einbahnstraßentests nur noch in eine Richtung befahrbar sein. Kritik an dem geplanten Verkehrsversuch kommt von der Jungen Union (JU).

„Anstatt die reellen Verkehrsflüsse im Innenstadtbereich endlich angemessen zu berücksichtigen, verfolgt die Stadtverwaltung das Ziel, die sogenannte Verkehrsberuhigung der Karl-Mantel-Straße auch auf den Bereich der Heinrich-Sinz-Straße auszudehnen“, so der stellvertretende JU-Kreisvorsitzende Florian Kaida.

Bei einer Realisierung der Planung werde die Ost-West-Verbindung über den Marktplatz fast vollständig gekappt. Das Umlenken des Verkehrs durch das Wohngebiet entlang der Robert-Steiger-Straße und über die bereits heute zeitweise überlastete Südtangente sei nicht zielführend.

Die Planungen für den Einbahnstraßentest würden sich lediglich auf die südliche Zufahrt in die Hohlstraße beschränken.

„Aus den vorliegenden Unterlagen wird leider nicht ersichtlich, wie die Zufahrt im nördlichen Bereich geregelt werden soll“, erklärt stellvertretende JU-Vorsitzende Susanne Wohlhöfler. Die Stadtverwaltung solle, so die JU, die Planungen in Abstimmung mit den betroffenen Anwohnern und Geschäftsleuten zeitnah überarbeiten.

JU-Stadtrat Sebastian Kaida erklärt, dass neben der Zufahrt über den nördlichen Bereich der Hohlstraße auch die Planung für die Neugestaltung des Scheppach-Areals von den Verkehrsplanern nicht berücksichtigt worden sei.

Der Krumbacher Stadtrat habe die Planungen zuletzt lediglich zur Kenntnis nehmen können. Wichtig sei, so die JU, dass die Bürger nicht vor vollendete Tatsachen gestellt werden. (zg)

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