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Langenhaslach

23.01.2021

Kritik an Umbau der Straßenkreuzung in Langenhaslach

Probleme gibt es für Sattelzugmaschinen in der neu gebauten Straßenkreuzung in Langenhaslach.
Bild: Dieter Jehle

Plus Welche Defizite in der Verkehrsführung jetzt zur Sprache kamen und wie das weitere Vorgehen aussieht.

Sichtlich verärgert zeigte sich der Neuburger Marktrat Klaus Jekle. Er prangerte den Umbau der innerörtlichen Straßenkreuzung in Langenhaslach an. Der Marktrat sprach sogar von einem Fehler in der Planung.

„Sattelzugmaschinen aus Edelstetten in Richtung Naichen können nicht gefahrlos in die Kreuzung einfahren“, sagte Jekle. Er könne nicht verstehen, warum der Bereich nicht größer konzipiert wurde. „Es wäre genügend Platz vorhanden.“ Jekle forderte eine Nachbesserung. Noch sei es nicht zu spät, der Feinbelag sei noch nicht aufgebracht. Seit Jahrzehnten forderten Bürger in Langenhaslach den Umbau der innerörtlichen Straßenkreuzung. Immer wieder wurde sie als Gefahrenquelle, vor allem für Kinder und ältere Menschen erachtet. Ende Oktober begannen die Bauarbeiten im Hinblick auf eine „Verbesserung der Verkehrsverhältnisse und Erhöhung der Verkehrssicherheit“. Zudem wurde ein Fußgängerweg in Form einer Mittelinsel eingebaut. Die Baumaßnahme war noch vor Weihnachten weitgehend fertiggestellt, die Straße konnte für den Verkehr freigegeben werden. Bürgermeister Markus Dopfer wird sich mit dem Staatlichen Bauamt in Krumbach in Verbindung setzen.

Die Räte lehnen den Bau von Pferdeboxen ab

Es bleibt dabei. Neuburgs Markträte lehnten in Edelstetten eine Bauvoranfrage auf Errichtung von Pferdeboxen und einer Maschinenhalle ab. Die Markträte hielten damit an einem früheren Beschluss fest. Der Antragsteller wiederholte jetzt seinen Wunsch. Er wäre bereit, ein Immissionsgutachten erstellen zu lassen. Die Markträte befürchten jedoch von Pferden ausgehende Immissionen, die sich auf eine spätere Bebauung des Gebietes westlich der Mechthildisstraße negativ auswirken und somit Probleme verursachen.

Bürocontainer bei der Biogasanlage

Zugestimmt wurde dagegen dem Neubau eines Wohnhauses mit Doppelgarage in der Straße „An der Schlucht“. Der künftige Bauherr muss allerdings auf eigene Kosten den Weg über eine Einbeziehungssatzung machen. Das Grundstück befindet sich rechtlich betrachtet im Außenbereich. Auf dem Gelände der Biogasanlage in Edelstetten wurde die Aufstellung eines Bürocontainers befürwortet. In Wattenweiler erhielt ein Bauantrag auf Errichtung einer Unterstellhalle in der Straße „Zum Kraftwerk“ ein Ja der Markträte. Ebenfalls befürworteten die Markträte in Neuburg eine Bauvoranfrage auf Erweiterung einer bestehenden landwirtschaftlichen Maschinenhalle südöstlich des Wertstoffhofes.

In Naichen wurde dem Neubau eines barrierefreien Einfamilienhauses mit zwei überdachten Stellplätzen in Form eines Doppelcarports sowie einem Lagerraum das gemeindliche Einvernehmen erteilt. Allerdings lehnten die Markträte eine Erschließung über den östlichen Feldweg ab.

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