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Krumbach

09.12.2020

Krumbach: So soll die neue große Wohnanlage in der Kolping-Straße aussehen

So sieht die Planung für die neue Wohnanlage im Bereich der Adolf Kolping Straße in Krumbach aus.
Bild: Jakob Architekten

Plus Die Krumbacher Einwohnerzahl ist in den letzten Jahren auf weit über 13.000 gestiegen. Wie in der Adolf-Kolping-Straße weiterer Wohnraum bereitgestellt wird.

In der Krumbacher Adolf-Kolping-Straße soll eine neue Wohnanlage mit insgesamt 29 Wohnungen errichtet werden. Wie soll diese konkret aussehen? Jetzt wurden Details vorgestellt.

Geplant sind in der Adolf-Kolping-Straße 36 (früher wurden dort Räumlichkeiten vom Autohaus Schwehr genutzt), so Stadtbaumeister Björn Nübel im Bauausschuss, insgesamt 29 neue Wohnungen. Vorgesehen sind laut Plan (erstellt durch Jakob Architekten) zwei Einzelgebäude und eine gemeinsame Tiefgarage.

Beim dortigen Gebiet handelt es sich, so bestätigte das Landratsamt 2015, um ein Mischgebiet, in dem Gewerbe und Wohnen gleichermaßen zulässig sind. Der Komplex soll viergeschossig, das vierte Geschoss als zurückgesetztes Staffelgeschoss, gestaltet werden.

Björn Nübel sprach von einer „guten Nachverdichtung“ in einem innerstädtischen Bereich. Es seien ausreichend Stellplätze vorgesehen. Bei der Planung handele es sich um eine „gelungene Kubatur“. Im Krumbacher Bauausschuss gab es viel Lob für die vorgelegte Planung. Die Räte stimmten einstimmig zu.

Ein weiteres Element für den Kneipp-Rundweg

Der im Jahr 2008 eingerichtete Krumbacher Kneipp-Rundweg soll auf der Kammelinsel an der Schlachthausstraße durch eine weitere Gestaltung bereichert werden. Das Projekt geht, wie Stadträtin Ursula Bader (CSU) im Bauausschuss berichtete, auf eine Initiative der Werbegemeinschaft zurück, die sich auch mit einer Spende beteiligen möchte. Demnach soll bei der Gestaltung das Thema „innere Einkehr“, ein wesentliches Element der Lehre Kneipps, im Vordergrund stehen. Darauf soll eine entsprechende Stele hinweisen. Details des Konzepts stellte Landschaftsarchitektin Mella König im Bauausschuss vor.

Wie Stadtbaumeister Björn Nübel berichtete, gebe es zum 200-jährigen Geburtstag von Sebastian Kneipp ein neues Förderprogramm des Freistaats Bayern. Den Förderantrag habe er bereits eingereicht. Denkbar sei auch, Mittel aus der Städtebauförderung zu nutzen. Der Zugang solle über die Schlachthausstraße (vorhandener Treppenabgang) erfolgen. Geplant sind nach Auskunft von Mella König unter anderem Kräuterbeete, der Zugang zum Wasser über Trittplatten, sowie drei größere Bäume und eine Ruhebank. Die Spitze der Insel soll mit Blick auf mögliche Überflutungen bei einem Hochwasser freigehalten werden. Die Räte des Bauausschusses begrüßten das Vorhaben und empfahlen dem Stadtrat, Mittel im Haushalt bereitzustellen.

Sachbeschädigungen im Krumbacher Stadtgarten

Angesprochen wurden im Bauausschuss auch die jüngsten Sachbeschädigungen im Krumbacher Stadtgarten. Unter anderem wurden Hundekotbehälter ins Krumbächle geworfen und Sitzquader an der FOS/BOS beschädigt. Stadtbaumeister Björn Nübel sagte, es sei „derzeit arg, was da passiert“. Nübel sagte, dass die Sicherheitswacht immer wieder unterwegs sei. Aber deutlich wurde im Bauausschuss auch, dass es offensichtlich keine Hinweise auf die Schadensverursacher gibt.

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