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Krumbach

12.09.2019

Krumbacher Bürgermeister will keinen „Wahlkampfmodus“

Wie geht es weiter mit dem Sportzentrum im Krumbacher Schul- und Sportzentrum? Diese Frage steht kommunalpolitisch derzeit ganz weit oben auf der Tagesordnung. Am 23. September gibt es eine bedeutende Zusammenkunft von Kommunalpolitikern vor Ort.
Bild: Monika Leopold-Miller (Archivfoto)

Warum Hubert Fischer die Zusammenkunft zum Krumbacher Sportzentrum am 23. September nicht öffentlich halten will. Doch da gibt es auch andere Meinungen.

Wie geht es weiter mit dem Sportzentrum im Krumbacher Schul- und Sportzentrum? Neubau, Generalsanierung? Oder Sanierung „Stück für Stück“? Was ist möglich, was macht Sinn? Am Montag, 23. September, wird es bekanntlich um 17 Uhr im Sportzentrum noch einmal eine Zusammenkunft von Bürgermeister, Verwaltung und Stadträten geben. Dabei sein werden auch Kommunalpolitiker der Verwaltungsgemeinschaft Krumbach (Aletshausen, Waltenhausen, Ebershausen, Breitenthal, Deisenhausen und Wiesenbach) und des Landkreises. Die Zusammenkunft ist nicht öffentlich.

Wunsch der Krumbacher Umlandgemeinden

Bürgermeister Hubert Fischer hat jetzt im Bauausschuss darauf hingewiesen, dass dies der Wunsch der Krumbacher Umlandgemeinden sei. Wichtig sei ein „sachlicher und fachlicher Austausch ohne Wahlkampfmodus“. Die Krumbacher CSU hatte sich vor Kurzem bekanntlich dafür ausgesprochen, dass zu dem Treffen auch die Öffentlichkeit eingeladen wird, um über die fachlichen und finanziellen Erkenntnisse informiert zu werden. Auch in der Bevölkerung war teilweise kritisiert worden, dass die Zusammenkunft nicht öffentlich ist.

Fischer wies diese Kritik zurück, wichtig sei eine sachliche Diskussion. Er betonte, dass es sich beim Projekt Sportzentrum um einen „Zweckbau“ handele, bei dem es darum ginge, was schulisch notwendig sei. Die Bürger hätten in den vergangenen Jahren ausreichend Gelegenheit gehabt, sich zum Thema zu informieren. Die Stadtratssitzungen seien öffentlich, zudem sei auf Bürgerversammlungen umfassend zur Thematik informiert worden. Er bedauerte, dass der Besuch bei den Bürgerversammlungen zahlenmäßig oft gering sei.

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Kaufland:

Im Bereich des Kaufland-Marktes ist der Anbau eines Lagerhofes geplant. Der Bauausschuss stimmte einstimmig zu.

Ehemaliges Filmtheater:

Das ehemalige Filmtheater in der Krumbacher Karl-Mantel-Straße soll zu einem Bürogebäude umgestaltet werden. Ohne Gegenstimme stimmte der Bauausschuss zu.

Taekwondo-Übungsräume:

Der Plan, im Bereich am Rittlen 8 Taekwondo-Übungsräume einzurichten, wurde vom Bauausschuss ebenfalls einstimmig abgesegnet.

Schächte:

Lothar Birzle (JW/OL) kritisierte, dass nach diversen Arbeiten im öffentlichen Bereich Schächte nicht zeitnah zugemacht würden. Bürgermeister Fischer sagte dazu, dass sich manche Firmen bei der Stadtverwaltung nicht einmal anmelden würden. Es handele sich nicht selten um Subunternehmer von Subunternehmern von Subunternehmern. Dies mache das Handeln für die Stadt oft schwierig.

Bürgerhaus/Marktplatz:

Mit Blick auf Feuchtigkeit im Keller des Bürgerhauses schlug Ursula Bader (CSU) eine Ortsbegehung des Bauausschusses vor. Fischer sagte zu, eine solche Begehung zu organisieren. Ursula Bader erkundigte sich auch nach der Aufhebung der Marktplatzsperrung. Fischer sagte dazu, dass er dies mit dem Bauhof koordiniere.

Ampelschaltung:

Klemens Ganz (UFWG) erkundigte sich nach der Ampelschaltung in der Babenhauser Straße, die offenbar verbessert worden sei. Bürgermeister Fischer erklärte, dass er sich hier in engem Kontakt mit dem Staatlichen Bauamt befinde.

Parkplätze:

Peter Tschochohei (SPD) sprach unter anderem das Thema Parkplätze beim neuen Hotel in der Karl-Mantel-Straße an und sah hier Klärungsbedarf. Rathauschef Fischer betonte, dass öffentliche Flächen nicht als Stellplätze anerkannt werden.

Unkraut:

Manfred Pfeiffer (JW/OL) wies darauf hin, dass im Bereich der Burgauer Straße zwischen der Attenhauser Straße und der Maria-Hilf-Kirche großflächig Gras wachsen würde. Sinnvoll sei es, in diesem Bereich auf dem Fußweg die Kehrmaschine einzusetzen.

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