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Krumbach

31.08.2017

Krumbacher Piloten zeigen sich gut in Form

Die Teilnehmer des MLV Krumbach bei der 4. GPS-Weltmeisterschaft: Von links Artur Pfitzner mit „Arcus“, Roland Glogger mit „ASG 32“ und Dominik Hufnagl mit „ASG 32“. 

Bei der WM im GPS-Dreiecksfliegen für Großsegelflugmodelle in Gruibingen-Nortel erreichen drei Krumbacher respektable Plätze.

Der Segelflugplatz Gruibingen-Nortel bei Göppingen war vom 20 bis 26. August Austragungsort für die 4. Weltmeisterschaften im GPS-Dreiecksfliegen für Großsegelflugmodelle. Erstmals in der über 60-jährigen Geschichte der Abteilung Modellflugsport im MLV Krumbach waren bei dieser Veranstaltung auch drei Piloten des Vereins am Start.

54 Piloten aus zwölf Nationen, darunter Teilnehmer aus Neuseeland und Südafrika, traten in beiden Wettbewerbsklassen – Scale 1:3 (Originalnachbau) und SLS (Selbststarter) an. Roland Glogger und Dominik Hufnagl starteten in Scale und SLS, Artur Pfitzner nur in SLS. Scale-Modelle sind originalgetreue Nachbauten manntragender Segelflugzeuge im Maßstab 1:3 gebaut, was Spannweiten von circa sechs Metern bis über acht Meter ergibt. Gestartet wird im Flugzeugschlepp auf 500 Meter Ausklinkhöhe. Die Klasse SLS-Modelle startet mit eigenem Elektromotor. Für beide Klassen gilt ein Gewichtslimit von 25 Kilogramm.

Wettbewerbsaufgabe ist ein Dreieckskurs von circa 2,4 Kilometer Länge mit GPS-Koordinaten in der Umgebung des Flugplatzes in 30 Minuten möglichst oft zu umfliegen. In der Klasse Scale gibt es zusätzlich noch eine Speedrunde, bei der die Modelle oft eine Geschwindigkeit von über 160 Kilometer pro Stunde erreichen.

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Durch den GPS-Empfänger im Modell wird dem Piloten und seinem Helfer auf einem Tablet-PC die Position, Höhe, Geschwindigkeit sowie Steigen oder Fallen des Modells angezeigt – zusätzlich auch in Sprachausgabe. Bei der WM waren je Durchgang bis zu 15 Modelle gleichzeitig in der Luft. Hierbei kam es unweigerlich zu Berührungen im Flug, die meist mit einem Totalschaden endeten. Nicht schlecht schlugen sich die Teilnehmer des MLV. In der Klasse Scale mit 45 Teilnehmern kam Roland Glogger auf Platz 22, Dominik Hufnagl auf Rang 25. Bei 43 Startern in der Klasse SLS belegte Dominik Hufnagl Rand 13, Artur Pfitzner Rang 18 und Roland Glogger Rang 26.

Erwähnenswert ist, dass die Wettbewerbsmodelle ASG 32 von Roland Glogger und Dominik Hufnagl Eigenbauten sind, die in GFK- und CFK-Bauweise in rund zweijähriger Arbeit hergestellt wurden. gled

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