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Krumbach

30.04.2019

Krumbachs Alpenverein hat nun über 1500 Mitglieder

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Am Kletterturm des Krumbacher Alpenvereins geht es hoch hinaus.
Bild: Anna Schmid (Archiv)

Der Alpenverein Sektion Krumbach wächst weiter. Auch am Nachwuchs mangelt es nicht - ein 14-Jähriger klettert bereits im Deutschlandkader.

In der Jahreshauptversammlung im Gasthof Munding konnte der Vorsitzende Werner Lieb vor zahlreichen Mitgliedern und Gästen eine in jeder Hinsicht positive Bilanz ziehen. So konnte er im 150-jährigen Jubiläumsjahr des Deutschen Alpenvereins berichten, dass die Mitgliederzahl der Krumbacher Sektion in einem Jahr um weitere 121 Mitglieder auf nun 1569 gestiegen ist.

Lesen Sie zum Vorsitzenden: Der Krumbacher Werner Lieb strebt nach ganz oben

Das Sektionsheim mit Kletterhalle und Kletterturm im Burgweg sei dabei die tragende Stütze für diese Entwicklung, da mit den dort von den ausgebildeten Kletterbetreuern durchgeführten Kletterkursen sowohl im Bereich der Jugend wie auch bei den Erwachsenen durch das Klettern neue Mitglieder gewonnen wurden. Auch konnte er berichten, dass mit der Erweiterung des Kletterbereichs durch eine neue Kletterübungswand (Moonboard) die Attraktivität insbesondere für jugendliche Kletterer weiter gesteigert werden konnte. Durch die Anschaffung neuer Griffe und Kletterstrukturen wurden weitere attraktive Möglichkeiten für die Kletterer geschaffen, wobei sein Dank den eigenen, fachkundigen Kletterern galt, die mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz diese Erneuerungen bereiteten und damit zugleich dem Verein teure Investitionen ersparten.

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Mehr zur neuen Ausstattung: Indoor-Kletterer in Krumbach haben jetzt ein Moon-Board

Lieb wies darauf hin, dass sich die Kletterhalle selbst trage, also die laufenden Einnahmen die Ausgaben und die Zins- und Tilgungsleistungen übersteigen. Er stellte deshalb nochmals klar, dass die letztjährige Erhöhung der Mitgliedsbeiträge ausschließlich wegen der Erhöhung der Umlage durch den Hauptverein (DAV) notwendig wurde, um die Aufgaben der Sektion für seine Mitglieder weiter in vollem Umfang erfüllen zu können.

Allerdings war und sei dies nur möglich, weil der gesamte Betrieb der Kletterhalle ehrenamtlich mit den eigenen Mitgliedern aufrechterhalten bleibe. Der Betrieb war 2018 unfallfrei verlaufen.

Ein junges Talent klettert im Deutschlandkader

Jugendreferentin Dorothea Leopold legte daraufhin ihre Jugendarbeit dar. Neben sechs Jugendgruppen bestehen zwei Klettertreffs mit über 80 kletternden Kindern und Jugendlichen, die von acht Jugendleitern, fünf erwachsenen Helfern und fünf Jugendleitern in Ausbildung betreut werden. Sie verwies auf die wöchentlichen Kletterveranstaltungen der Jugend und die größeren Aktionen wie Faschingsklettern, Aufklettern in Klettergruppen in Nassereith, Familienklettercamp und mehr. Die Jugendvollversammlung mit Wahlen von Jugendreferentin und Stellvertreter sowie den Delegierten zum jdav (Jugend des Deutschen Alpenvereins) war gut besucht und stärkte das demokratische Bewusstsein der Jugendlichen.

Die sektionseigene Jugend hat ein Talent, den 14-jährigen Max Dinger, hervorgebracht. Er klettert mittlerweile im Bayern- und Deutschlandkader auf großen Wettkämpfen und er hat bereits beachtliche Erfolge erzielt.

Alpenverein Krumbach: 17 Touren, kein Unfall

Der Touren- und Wegebaureferent Hermann Jehle berichtete von 23 ausgeschriebenen und letztendlich witterungsbedingt 17 durchgeführten Bergtouren, von der Wandertour über Mehrtagestouren, Hochtouren und Moutainbike-Trainingstouren, die alle ohne Unfälle und mit insgesamt 127 Teilnehmern durchgeführt wurden. Der Krumbacher Höhenweg wurde von ihm betreut und außer kleineren Arbeiten an Schildern sei er in Ordnung gewesen.

Der Aus- und Fortbildungsreferent Robert Plepelic berichtete über 23 aktive Kursleiter und Tourenführer der Sektion und deren Aus- und Fortbildung, wobei 98 Personen die Kletterkurse in der Kletterhalle besuchten.

Der Veranstaltungs- und Pressereferent Stephan Stählin konnte auf die gut besuchten Sektionsabende und Freizeitveranstaltungen wie den Klettercup mit Burger-Party, den Grillabend und das Familienklettercamp verweisen.

Umwelt und Natur spielen beim Alpenverein eine große Rolle

Umweltschutzreferent Axel Dinger berichtete von mit der Sektionsjugend durchgeführten Naturwanderungen mit Vermittlung des umweltverträglichen Umgangs mit der Natur, dem Bau eines Insektenhotels und einer Waldbegehung um die Kletterhalle zur Vermittlung des Erkennens eines naturnahen Waldes.

Der Chor des Alpenvereins hatte laut Referentin Heidi Schäferling einen Chorleiterwechsel. Der neue Chorleiter Hans Ohlig, aus den eigenen Sängern hervorgehend, wurde vorgestellt. Das umfangreiche Chorprogramm habe bei den Gästen sehr guten Zuspruch gefunden.

Schatzmeisterin Margarete Bosch-Stählin unterbreitete den Mitgliedern die ausnahmslos positiven Zahlen der wirtschaftlichen Situation des Vereins einschließlich der Halle und unterbreitete der Versammlung einen soliden Haushaltsplan 2019, den die Versammlung einstimmig annahm. Der Vorstand dankte ihr für ihre ehrenamtliche Tätigkeit, die bei einem Verein dieser Größe mit einer Kletterhalle keineswegs üblich sei.

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