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Krumbach

03.01.2019

Lebenswerk von Pater Schmidkonz im Krumbad gewürdigt

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2 Bilder
Der Jesuitenpater Theo Schmidkonz (rechts) galt auch als Experte bezüglich des Werkes von Malerpfarrer Sieger Köder. Unser Bild entstand im Jahr 2006. Im Krumbad wurde jetzt im Rahmen eines Gedenkgottesdienstes das Lebenswerk von Pater Schmidkonz umfassend gewürdigt.
Bild: Sammlung Schmidkonz

Rückblick auf ein bemerkenswertes Leben im Heilbad. Warum die Schriften von Theo Schmidkonz so bedeutend sind.

„Gott wir sind in deiner Hand und wir bleiben in deiner Hand und in deine Hand legen wir alles“. Dieser Satz auf seinem Sterbebildchen kennzeichnete auf unverwechselbare Weise das Leben von Pater Theo Schmidkonz. Seit 1986 lebte der Jesuitenpater im Heilbad Krumbad, wo er am 2. Januar 2018 im Alter von 91 Jahren verstorben ist. Begraben ist er auf dem Ordensfriedhof der Jesuiten in Pullach.

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In der voll besetzten Kapelle „St. Felizitas“ im Krumbad rief Kurseelsorger Pfarrer Karl Heidingsfelder in einem Gedenkgottesdienst am ersten Todestag das Wirken Schmidkonz’ als Seelsorger für Priester, Studenten und als Priester in verschiedenen Gemeinden in Erinnerung. Nach seiner Priesterweihe 1957 in St. Michael in München war Schmidkonz auf mehrfache Weise tätig und gab 40 Jahre lang Seelsorgern in zahllosen Einkehrtagen und Exerzitien Impulse für das geistliche und pastorale Leben.

Während seines über elfjährigen Wirkens als Kurseelsorger für die Gäste des Heilbades und für die Schwestern der St.Josefskongregation im Heilbad wurde er einem großen Personenkreis in der Region bekannt und war ein geschätzter Begleiter in allen Glaubensfragen. Viele religiöse Bilder namhafter Maler, wie Sieger Köder, Käthe Kollwitz oder Vincent van Gogh und anderen inspirierten ihn zu Bildbetrachtungen und -meditationen.

Gebetstexte erreichten Millionenauflagen

Seine Gebetstexte erreichten Millionenauflagen und in seinen Schriften und Büchern brachte er das Entscheidende zum Ausdruck: Das „Du-Sagen“ zu Gott. Im Werk „Geschichten und Geschichte“, das er kurz vor seinem Tod fertiggestellt hat, erzählt er Alltagsgeschichten aus seinem Leben, „die die große Geschichte der Welt berühren“. „Auf diese Weise wird er in unseren Gedanken weiterleben und uns an das Wesentliche in unserem Glauben erinnern“ führte Heidingsfelder in seiner Ansprache weiter aus. Den Wortgottesdienst und die Fürbitten in der Eucharistiefeier, mit Orgelbegleitung und Gesang aus dem Gotteslob umrahmt, prägten die von Pater Schmidkonz verfassten Gebete. (wgl)

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