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08.05.2015

Lichtblick für Menschen in Not

Verein „Liebe sei Tat“ blickte zurück

In den vergangenen fünf Jahren hat der Verein „Liebe sei Tat“ Menschen in Not finanzielle Hilfen in Höhe von rund 71000 Euro zukommen lassen, berichtete Vorsitzender Johann Geiger bei der Mitgliederversammlung. Allein 61000 Euro kamen Menschen aus Thannhausen und der Umgebung zugute. Im gleichen Zeitraum wurden zehn Hilfslieferungen nach Bosnien-Herzegowina organisiert.

Alle finanziellen Aktivitäten des Vereins wurden überwiegend durch Spenden finanziert. Viel Unterstützung erhält der Verein von der katholischen Kirchenstiftung Mariä Himmelfahrt Thannhausen und von Stadtpfarrer Hermann Drischberger. Zum Vereinszweck gehört aber auch, sich in Glaubensfragen weiterzubilden, was Geiger zufolge aktiv geschehe. Erfreulich sei zudem, dass der Verein inzwischen auch mit der Stadt, der Ambulanten Krankenpflege, dem Kinderschutzbund, dem Schulverband und der Arbeiterwohlfahrt eine fruchtbare Zusammenarbeit pflege.

Die schwierige finanzielle, wirtschaftliche und familiäre Lebenssituation mancher Thannhauser Bürger, darunter auch Kinder, sei bekannt, so Geiger. Daran habe sich auch im vergangenen Jahr nichts geändert. Geld werde auch für die Flutopfer in Bosnien und Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak gespendet. Darüber hinaus half der Verein einer Vielzahl an Menschen durch Fahrdienste und Begleitung zu Gottesdiensten, durch Besuche und Gespräche – auch am Krankenbett oder durch Erledigung schriftlicher Arbeiten.

Einige unerwartete Spenden Thannhauser Bürger und Geschäftsleute bescherten dem Verein ein deutliches Plus gegenüber den Ausgaben.

Im September hielten die Vereinsmitglieder ihren alljährlichen, von Pfarrer Drischberger zelebrierten Dankgottesdienst ab. Johann Geiger bedankte sich bei allen, die den Verein durch Geld- und Sachspenden, durch ihre Mitgliedschaft, durch Hilfsdienste und durch ihr Gebet unterstützt haben. Walter Schmid und Christine Pelzl bestätigten als Kassenprüfer eine einwandfreie Kassenbuchführung. Zweiter Bürgermeister, Peter Schoblocher, bedankte sich im Namen der Stadt für die Hilfsbereitschaft, die vom Verein weit über Thannhausen hinaus geleistet werde. Stadtpfarrer Drischberger sagte, er könne sich als Pfarrer glücklich schätzen, solch einen Verein in seiner Gemeinde zu haben. Er beendete die Mitgliederversammlung mit den Worten „Was ihr einem meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan!“ und erteilte abschließend den Segen.

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