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21.01.2019

Lyrik zur Winterszeit

Passend zur Lesung von Olga Jeckle zeigt das Mittelschwäbische Heimatmuseum auch ein Gemälde von Otto Schorer zu Hedwig Lachmann (Ausschnitt).
Bild: Dr. Heinrich Lindenmayr

Lesung mit Harfenmusik zum Krippenschauen

Die in Krumbach aufgewachsene Lyrikerin und Übersetzerin Hedwig Lachmann blieb zeitlebens mit der mittelschwäbischen Landschaft verwachsen. In vielen ihrer Gedichte sucht sie nach dem poetisch passenden Ausdruck für die sanfte Schönheit der Umgebung von Krumbach. Dabei geht es der Dichterin aber nicht nur um das Sichtbare und sinnlich Erfassbare. In der Lyrik von Hedwig Lachmann verschränkt sich stets die reale Landschaft mit der Seelenlandschaft. Über den Zugang zur Natur strebte die Lyrikerin nach einem Zugang zum Inneren, zu dem, was jeder Mensch als überzeitliche Gabe in sich trägt.

Olga Jeckle wird unter dem Motto „Nasser Schnee ist auf mein Haar gefallen“ zum Ausklang des diesjährigen Krumbacher Krippenschauens im Mittelschwäbischen Heimatmuseum in Krumbach Gedichte zur kalten Jahreszeit aus der Feder von Hedwig Lachmann rezitieren. Um die Öffnung des Inneren, welche diese Gedichte anstreben, zu beflügeln, begleiten Gerlinde Paukner und Olga Jeckle die Lesung mit Harfenmusik. Einem vertieften Verständnis für die Besonderheiten dieser Lyrik dient ein kurzer einführender Vortrag von Dr. Heinrich Lindenmayr. (zg)

Die Lesung mit Harfenmusik von Gedichten Hedwig Lachmanns findet am 26. Januar um 19 Uhr im Mittelschwäbischen Heimatmuseum statt.

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