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Thannhausen

28.06.2017

Malerische Huldigung an die Natur

Künstler Sigurd Rakel mit den beiden Vorständen der Raiffeisenbank, Gerrit Ambrosy (links) und Gerhard Böck (rechts).
Bild: Thomas Niedermair

Welche neuen Akzente der Krumbacher Künstler Sigurd Rakel in seiner Ausstellung in der Thannhauser Raiffeisenbank setzt.

Der Natur und ihrem variantenreichen Farbenspiel ist die neue Ausstellung mit Malerei von Sigurd Rakel gewidmet. 20 Werke des Künstlers, der vor genau 40 Jahren seine erste Ausstellung in Krumbach präsentierte, können jetzt in der Raiffeisenbank Thannhausen während der Öffnungszeiten in Augenschein genommen werden. Zur Vernissage der mit dem Titel „Natur pur“ versehenen und auf zwei Ebenen ansprechend aufgebauten Schau fanden sich viele Kunstinteressierte ein. Für diese gab’s dabei nicht nur viel Anregendes zu sehen, sondern dank der musikalischen Begleitung durch Susanne Rieger und Robert Sittny auch zu hören.

„Es herrscht hier eine angenehm entspannte Atmosphäre“, stellte Rakel fest. Und Gerhard Böck, neben Gerrit Ambrosy Vorstandsmitglied der Raiffeisenbank, freute sich als ehemaliger Rakel-Schüler, dass der Künstler „spontan und sofort bereit war, die Ausstellung hier bei uns zu machen.“ Er erinnerte auch an die Zeit, „als wir als Schüler Holz in den Keller der im Winter recht kalten Villa Rakel gebracht haben und dafür mit Münzgeld bezahlt wurden“.

Rakel: „Je älter ich werde, desto radikaler werde ich“

Seinerzeit habe ihr Lehrer ihnen dann geraten, gut aufzupassen, dass nicht der Eindruck entstehe, sie hätten in der Kirche den Opferstock einkassiert. „Aus einem anderen Rakel-Schüler, nämlich Andreas Demel, ist später sogar ein Pfarrer geworden“, teilte Böck den Besuchern mit.

„Je älter ich werde, desto radikaler werde ich“, betonte der bei Professor Josef Oberberger in München ausgebildete Rakel. „Eine Landschaft sehe ich nicht nur mit den Augen, sondern mit der Seele.“ Bei den 20 ausgestellten Werken, die er als „Erlebnisbilder“ charakterisiert, „war ich als Maler völlig frei“. Leuchtende Farben und ein eindrucksvoll kühner Umgang mit Licht- und Schattenwirkungen zeichnen diese Bilder (Acryl auf Leinwand) aus.

Sopranistin Susanne Rieger brachte, von Robert Sittny am Klavier perfekt begleitet, Anton Dvoraks „Lied an den Mond“, Franz Schuberts „Auf dem Wasser zu singen“ und eine Arie aus Daniel Francois Aubers Oper „Fra Diavolo“ glanzvoll zum Leuchten.

Lebhafte Gespräche über die ausgestellten Werke wurden nicht nur in der Raiffeisenbank geführt, sondern auch an den Stehtischen im Freien.

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