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Krumbach

12.07.2019

Messungen: So schnell wird in Krumbach gefahren

Die Polizei hat in der Krumbacher Karl-Mantel-Straße wiederholt die gefahrene Geschwindigkeit gemessen.
Bild: Alexander Kaya (Symbolbild)

Messungen in der Karl-Mantel-Straße zeigen, dass sich gut 40 Prozent aller Fahrer nicht an das Tempolimit halten. So will die Stadt nun reagieren.

Lärm und Geschwindigkeitsüberschreitungen sind in der Karl-Mantel-Straße in Krumbach keine Ausnahme. Bereits mehrfach haben sich Anwohner darüber bei der Stadt und Polizei beschwert, sagt der Sachgebietsleiter für Verkehr und Verkehrserziehung der Polizeiinspektion Krumbach, Marcus Praschivka. „Damit wird die Situation besser einschätzen können, haben wir mehrfach Geschwindigkeitsmessungen mit einem verdeckten Gerät durchgeführt“, erzählt er. Ein Blick in die umfangreichen Daten verrät, dass vor allem nachts Autofahrer viel zu schnell unterwegs sind. Mehrmals wurden in dem Bereich, in dem „Zone 20“ als Tempolimit gilt, Autos mit einer Geschwindigkeit von rund 50 Kilometern pro Stunde gemessen. Tagsüber hingegen halten sich Autofahrer strenger an das vorgeschriebene Tempo, wobei es einige „Ausreißer“ in der Liste gibt, die mit gut 40 Stundenkilometern unterwegs waren.

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Einzelne Fahrzeuge sind über 20 km/h zu schnell

Wie Praschivka sagt, werde die Stadt in den kommenden Wochen verstärkt mit der kommunalen Verkehrsüberwachung tätig werden. An einigen Tagen stand bereits ein „Blitzer“ in der Straße. An einem Tag Ende Juni etwa passierten insgesamt 205 Fahrzeuge die Messstation – 87 davon zu schnell. Das entspricht einer Prozentzahl von 42,44. In etwa der Hälfte dieser Fälle wurde die Geschwindigkeit um maximal zehn Kilometer pro Stunde übertreten. Ein Viertel der insgesamt 87 Übertretungen machen Fahrer aus, die bis zu 15 Stundenkilometer zu schnell unterwegs waren. Doch auch höhere Geschwindigkeiten wurden gemessen: Sieben Fälle, in denen Fahrer bis zu 20 Kilometer pro Stunde unterwegs waren, und zwei Fälle, in denen das Tempo zwischen 20 und 25 lag. Der „Spitzenreiter“ wurde mit mehr als 30 Stundenkilometern über dem Tempolimit gemessen – doch der hatte das Recht dazu, denn in diesem Fall handelte es sich um einen Notarztwagen im Rettungseinsatz.

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