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Projekt

03.06.2020

Metzgerei mit Imbiss für Winzer

Vom neuen Betrieb sollen besonders die einheimischen Bürger profitieren. Was im Aletshauser Gemeinderat beschlossen wurde

Bei der ersten Zusammenkunft des neu formierten Gemeinderates im Sportheim des SC Aletshausen ging es sofort in die Vollen. Neben der Verabschiedung des Haushaltsplanes 2020 (Bericht folgt) standen auch zwei Bauprojekte zur Beratung an. Außerdem gab Bürgermeister Georg Duscher bekannt, wie es um zehn geprüfte Brücken im Gemeindebereich bestellt ist und dass für die Jugend-Feuerwehr Aletshausen eine neue Kübelspritze angeschafft wurde.

Erfreut erwähnte der Bürgermeister, dass im Ortsteil Winzer ein kleiner Metzgerei-Betrieb entstehen soll, von dem besonders die einheimischen Bürger profitieren könnten. Ein älteres Metzger-Ehepaar, das seine große Metzgerei aufgegeben hat, hat sich als Alterssitz eine Hofstelle in Winzer gekauft und möchte in einem Nebengebäude eine Produktionsstätte mit Verkaufsraum und Imbiss errichten. Dazu ist geplant, die dahinterliegende landwirtschaftliche Scheune abzubrechen und einen neuen, zweistöckigen Bau zu errichten. Der Bau werde sich harmonisch in das Dorfbild einfügen, erläuterte Duscher weiter. Deshalb habe er auch aus ortsplanerischer Sicht keine Bedenken. So sah es auch das neue Gremium und befürwortete den Bauantrag einstimmig.

Ein Aletshausener Landwirt wollte in seiner Voranfrage wissen, ob die Errichtung einer Überdachung für einen Lagerplatz möglich sei. Das Schleppdach soll 23 Meter lang werden und eine Breite von 7,6 Meter bekommen. Da sich die Planung an alle Vorgaben des örtlichen Bebauungsplanes hält, gab es einheitliche Zustimmung.

Alle fünf Jahre müssen alle Brücken ab einer Spannweite von drei Metern von Fachleuten überprüft werden. Im Bereich der Gemeinde Aletshausen wurden zehn Überfahrten in Augenschein genommen, was rund 5000 Euro gekostet habe, erklärte Bürgermeister Georg Duscher. Kriterien waren besonders die Standsicherheit, Geländer und Verkehrssicherheit sowie der bauliche Zustand der Bauwerke.

Die Bewertungen reichen von eins bis vier. Wobei eine Vier ein ungenügender Zustand sei und zur sofortigen Sperrung führen würde. Im Report wurden allgemein die angerosteten Geländer bemängelt, die sauber gemacht und neu gestrichen werden müssen. Auch die schadhaften Kappen sind zu richten und der Gras- und Unkrautbewuchs zu entfernen. Um das Ganze zu verdeutlichen, untermalte der Bürgermeister seinen Vortag mit einer PowerPoint-Präsentation.

Die große Mindel-Brücke östlich von Winzer weise ein Schadensbild von 2,4 auf. Eine rund sechzig Jahre alte Brücke am Winzergraben wurde mit 3,4 bewertet. Hier müsse die Belastung auf drei Tonnen beschränkt und ein entsprechendes Hinweisschild aufgestellt werden. Dies sei seiner Meinung nach etwas überzogen, da die Brücke nur eine geringe Spannweite habe und somit nur mit einer Achse gleichzeitig befahren wird. Die neue Kammel-Brücke in Aletshausen sei in gutem Zustand, war die positive Aussage.

Es soll eine gemeinsame Ausschreibung geben

Dass die Schäden zu beheben sind, ist keine Frage, so Duscher. Er schlug vor, dass ein Gesamt-Angebot für alle Brücken gemacht wird und es damit billiger werde, was von allen akzeptiert wurde. Um weiter Kosten zu sparen, soll eine gemeinsame Ausschreibung innerhalb der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Krumbach gemacht werden.

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