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Luftsport

28.09.2019

Mindelpokal zum letzten Mal vergeben

Die Teilnehmer beim 40. Mindelpokal-Wettbewerb des Mittelschwäbischen Luftsportvereins in Thannhausen.
Bild: Eduard Glogger

Seilstart von Segelflugmodellen ist nicht mehr zeitgemäß

Besseres Flugwetter als beim 40. Segelflugwettbewerb um den Mindelpokal hätten sich Veranstalter und Teilnehmer nicht wünschen können.

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Die Abteilung Modellflugsport im Mittelschwäbischen Luftsportverein hatte letztmalig zu diesem Wettbewerb eingeladen. Ins Leben gerufen wurde der Wettbewerb 1979 von der damaligen Abteilungsleitung, Eduard Glogger und Horst Losert. „Der Seilstart von Segelflugmodellen ist nicht mehr zeitgemäß.“

„Heute bringen kleine, leichte Elektromotoren mit leistungsfähigen Akkus die Segler auf Ausgangshöhe“, erwähnte Abteilungsleiter Jörg Redl bei der Begrüßung der elf Teilnehmer. Waren es in den ersten zwei Jahrzehnten immer Teilnehmer zwischen 30 und 40 Piloten, so ist es jetzt auf eine kleine Truppe geschrumpft.

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Die Flugaufgabe bestand nach dem Ausklinken aus dem Seil aus einem exakten Zeitfliegen von 300 Sekunden mit anschließender Ziellandung in einem Zehn-Meter-Kreis. Insgesamt sechs Durchgänge wurden geflogen.

Dabei zeigte sich, dass meist gute thermische Bedingungen herrschten. Allerdings waren aber auch immer wieder großflächige Abwindfelder zu überwinden. 40 Jahre diente die Elektrowinde den Modellpiloten, aber beim letzten der sechs Durchgänge gab sie den Geist auf.

Mit einer Ersatzwinde konnte der Wettbewerb fertig geflogen werden. Der diesjährige Gewinner des Wanderpokals darf diesen auch behalten. Künftig steht der Mindelpokal bei Josef Wagner, MF Inchenhofen. Den 2. Rang erflog sich Gerhard Beyrle, MFG Dischingen vor Siegfried Eisenmeier, MSV Giengen. Bester MLV-Pilot auf Rang fünf war Roland Glogger. (gled)

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