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Wiesenbach

18.11.2018

Mindelzell verlangt Wiesenbach im Kreisliga-Derby alles ab

Zumindest in der zweiten Hälfte waren Philipp Miller (Mitte) und sein SV Mindelzell durchaus auf Augenhöhe mit der SpVgg Wiesenbach. Am Ende durften sich Julian Schuch (links) und Co. dennoch über den neunten Sieg in Folge freuen.
Bild: Ernst Mayer

Mit Mindelzell und Wiesenbach standen sich im Kreisliga-Derby zwei Teams im Aufwind gegenüber. Wie die SpVgg beinahe eine 3:0-Führung verspielt hätte.

Am Ende musste der vermeintliche Favorit in Südschlager der Kreisliga West dann doch zittern. Denn der SV Mindelzell verlange der heimischen SpVgg Wiesenbach trotz deren klarer 3:0-Halbzeitführung alles ab. Trotzdem gelang den Wiesenbachern vor gut 200 Zuschauern am Ende ein durchaus verdienter 3:2-Sieg und damit ihr neunter Sieg in Folge.

Das Spiel begann mit gegenseitigem Abtasten und nahm erst nach zehn Minuten Fahrt auf. Nach einer etwas ungestümen Abwehraktion der Gäste gegen Wiesenbachs Stürmer Martin Böck innerhalb des Strafraums blieb dem Unparteiischen nichts anderes übrig, als auf den Punkt zu zeigen. Tobias Holdenrieder versenkte die Kugel gewohnt souverän im Gästekasten.

Nun testeten beide Teams ausgiebig die Aluminiumkostruktion der Tore auf dem Wiesenbacher Sportplatz. Die Heimelf wollte nachlegen, scheiterte aber am Pfosten. Dann fuhr Zell einen schönen Konter. Dieser schien bereits unterbunden, als sich Kevin Jaut ein Herz nahm, aus gut 25 Metern halbrechts abzog, den Ball auch in den Winkel zirkelte. Doch Gerhard Heinigner im Kasten der Hausherren konnte die Kugel an die Latte lenken. Nach 20 Minuten war dann wieder Wiesenbach an der Reihe. Doch zum dritten Mal stand das Aluminium einem Torerfolg im Wege.

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Zur Pause führte Wiesenbach noch mit 3:0

Nach einer halben Stunde fiel dann eher überraschend das 2:0. Florian Steck staubte cool ab, als eine Hereingabe irgendwie durch die vielbeinige Abwehr der Gäste zu ihm fand. Insgesamt präsentierte sich die SpVgg in diesem unterhaltsamen Kreisligaspiel als die deutlich kombinationssicherere Mannschaft. Immer wieder konnten sie sich über die Flügel freispielen und die Gästeabwehr in Verlegenheit bringen. Und wenn es mal nicht per Passspiel ging, war Martin Böck zur Stelle. Kurz vor dem Pausenpfiff tankte er sich durch die SVM-Abwehr und schloss eiskalt zum 3:0 ab.

Wohlgemerkt: Mindelzell spielte durchaus mit, kam immer wieder über außen und die schnellen Kevin Jaut oder Ibrahim Capar nach vorne. Einzig der finale Pass kam nicht an – noch nicht.

Das sollte sich in Halbzeit zwei ändern. Begünstigt durch ein Durcheinander in der Wiesenbacher Defensive, erzielte Norbert Parzyc direkt nach Wiederanpfiff das 1:3 (46.). Nun machte der Gast nochmals gehörig Druck und die Abwehr der Heimelf schwamm mehr und mehr. Selbst der Platzverweis für Anton Zimbalev nach Gelb-Rot fünf Minuten vor dem Ende brachte den SVM nicht aus der Spur. Lohn für eine engagierte und durchaus beeindruckende zweite Halbzeit war allerdings nur noch der 2:3-Anschlusstreffer durch Mustafa Birinci (88.). Wiesenbach wankte zwar, aber fiel eben nicht.

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