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Ursberg

12.08.2017

Mit Quarzmehl oder Weihwasser gegen die Algen im Dorfteich?

Im Baugebiet Fretzmähder im Osten von Oberrohr sollen etwa 20 Bauplätze entstehen. (Planzeichnung)
Bild: Thielemann & Friderich

Ursberger Gremium hat vor der Sommerpause einiges zu klären. Manche Diskussionen treiben dabei seltsame Blüten. 

In seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause hatte sich der Gemeinderat Ursberg nochmals mit einigen interessanten Punkten zu beschäftigen.

Gewerbegebiet südlich der B 300 So ging es neuerlich um die Änderungen des Flächennutzungslanes und des Bebauungsplanes für das Gewerbegebiet „südlich der B 300“, bei welchem Günther Thielemann, vom Ingenieurbüro Thieleman+Friderich nochmals auf die Hinweise der Träger öffentlicher Belange einging. Da diese nur redaktioneller Art waren und im Großen und Ganzen bereits in der letzten Sitzung abgearbeitet wurden war dieser Punkt zügig erledigt.

Baugebiet „Fretzmähder“ Oberrohr benötigt weiteren Baugrund – dafür ist das neu zu schaffende Baugebiet „Fretzmähder“ vorgesehen. Auf einer Fläche von 1,62 Hektar in der Verlängerung des Riedweges im Osten von Oberrohr, Richtung Thannhausen sollen etwa 20 Bauplätze entstehen. Die Eckpunkte des zu erstellenden Bebauungsplanes sollen dabei stark an die des Bebauungsplans „Mindelzell-Süd“ angelehnt sein. Damit wäre eine Vereinheitlichung geschaffen, was von den Räten sehr positiv aufgenommen wurde. Bis Weihnachten 2017 sollte der Bebauungsplan stehen, so Bürgermeister Peter Walburger.

Friedhof Mindelzell Ebenfalls bereits in der vorhergehenden Sitzung kam die Parkplatzsituation und die Überplanung der Parkplatzsituation auf den Tisch. Die Planung wurde nun von den Räten durchgewunken, allerdings vorausgesetzt, man komme in den Genuss von Fördermitteln.

Dorfweiher Mindelzell Beim Dorfweiher in Mindelzell scheiden sich die Geister. Mit viel Geld wurde die Freizeiteinrichtung der Mindelzeller Bevölkerung entschlammt, neu angelegt und kann nun Dank Absenkung des Wasserspielgels den Ort als Rückhaltebecken vor Überschwemmungen schützen. Kehrseite der Medaille scheint allerdings zu ein, dass das Gewässer nun mehr und mehr veralgt, was wiederum am geringen Wasserstand liegen dürfte. Diesem Übel möchte man nun mit dem Einsatz von Quarzmehl (ähnlich wie im Naturfreibad Thannhausen) zu Leibe rücken. Darüber schieden sich jedoch die Geister. Die einen zweifeln das Gelingen des Vorhabens mittels dieser Variante schlichtweg an. „Da können wir genausogut den Weiher mit Weihwasser besprengen und hoffen das es hilft“, war die deutlichste Absage an diese Möglichkeit. Andere meinten, man solle es einfach mal versuchen, auch auf die Gefahr hin, dass der Weiher im ersten Schritt durchaus auch „umkippen“ könne. Es lägen genügend positive Referenzen aus anderen Ortschaften vor. Am rigorosesten war vielleicht der Vorschlag von Mindelzeller Seite. „Lassen wir den Weiher im Sommer doch austrocknen, Fische gibt es eh keine mehr und im Winter zum Eislaufen befüllen wir ihn wieder“. Gegen ein Auffüllen des Weihers auf die frühere Wassertiefe verwahrte sich allerdings Bürgermeister Walburger, da dann der gewünschte Effekt als Regenrückhaltebecken verloren ginge.

Bauanträge Den Bauanträgen des Dominikus-Ringeisen-Werkes über einen Umbau der Schreinerei, die Erweiterung der Gemüsehalle und den Neubau der Reithalle mit Pferdestall und Mistlege, wie auch dem bereits jüngst behandelten Antrag auf Errichtung eines Legehennestalls für 3000 Legehennen, welcher durch das Landratsamt bereits positiv beschieden war, wurde ebenso problemlos zugestimmt wie den Bauanträgen auf Umbau eines landwirtschaftlich genutzten Gebäudes in ein Wohnhaus und dem Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage in der Gemarkung Oberrohr „An der Bergstraßse“.

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