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Hilfsaktion

21.05.2015

Mit einem Stück mehr anderen helfen

Am Samstag können Supermarktkunden mit ihrer Spende Notleidende unterstützen

Als der Mann auf dem Supermarktparkplatz aus seinem dicken Porsche ausstieg, dachte sich Karl-Heinz Rogg, Präsident des Rotary-Clubs Krumbach noch „der spendet sicher nicht viel“. Zusammen mit vielen weiteren Helfern der Rotary-Clubs und des Offenen Tafelkreises beteiligte sich Rogg in den vergangenen Jahren an der Aktion „Kauf heute eins mehr“. Sie baten Kunden vor Krumbacher Supermärkten, bei ihrem Einkauf ein paar Artikel mehr für notleidende Menschen in ihren Einkaufswagen zu packen. Rogg täuschte sich. Der Porschefahrer spendete reichlich für den Krumbacher Tafelkreis. Überhaupt stehen die Krumbacher Bürger der Aktion sehr offen gegenüber, die auch in diesem Jahr, am kommenden Samstag, 23. Mai, wieder stattfinden soll. Selbst Menschen, von denen Rogg annahm, dass sie nicht sonderlich viel Geld in der Tasche haben, legten etwas für den Tafelkreis zurück. Weil die Aktion in den vergangenen Jahren so erfolgreich war, wollten sie Rogg und Gertraud Bodirsky, die Vorsitzende des Krumbacher Tafelkreises, auch in diesem Jahr wieder starten. Derzeit nutzen 320 Menschen aus der Region das Angebot der Krumbacher Tafel, darunter 126 Kinder. Sie liegen Bodirsky am Herzen. „Es wäre schön, wenn sich die Bevölkerung angesprochen fühlt, und solidarisch zeigt“, sagt sie.

Vor sieben Supermärkten, Norma, Aldi, Lidl, Kaufland und Penny sowie vor dem SB-Markt Mayer und der Edeka-Filiale stehen die Helfer des Rotary-Clubs und des Offenen Tafelkreises am Samstag von 8.30 Uhr bis 18 Uhr und bitten die Kunden persönlich darum, heute ein Stück mehr zu kaufen. Um den Bedarf der Tafel gezielt zu unterstützen, geben die Helfer den Einkäufern einen Zettel an die Hand, auf dem ausgewählte Produkte für den täglichen Bedarf aufgelistet sind, die nach dem Einkauf an den jeweiligen Sammelstellen abgegeben werden können. Die persönliche Ansprache sei bei dieser Aktion besonders wichtig, betont Rogg: „Wenn man die Leute beim Namen anspricht, denken sie eher an die Spende, als wenn nur ein Plakat vor dem Markt hinge.“

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