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Gemeinderatssitzung

28.02.2018

Neue Heizkörper für das Bürgerheim

Gremium spricht sich für einen Austausch aus. Was noch beschlossen wird

Zweiter Bürgermeister Manfred Stiegeler berichtete in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates Waltenhausen von einem defekten Heizkörper im Bühnenbereich des Bürgerheimes. Nachdem Zweifel über die Notwendigkeit dieses Heizkörpers bestand und eine Reparatur beziehungsweise ein Austausch in keinem Verhältnis zum Nutzen stünden, solle er entfernt werden. Diskutiert wurde dabei der Vorschlag, ob es bei der Maßnahme nicht sinnvoll wäre, die sechs in die Jahre gekommenen und bei einer erforderlichen Reparatur nicht absperrbaren Heizkörper im Saal durch moderne, effizientere Wärmeerzeuger zu ersetzen. Laut Bürgermeister Karl Weiß wäre mit einem Kostenaufwand von 3600 Euro zu rechnen. Das Gremium beschloss einstimmig, den Austausch in die Wege zu leiten.

Speziell für die Jungschützen wäre ein Tischkicker gedacht, den der Schützenverein in seinen Räumen im Bürgerheim aufstellen möchte. Die Kosten würden sich auf 250 Euro belaufen, gab Weiß bekannt. Die Räte hatten keine Einwände zur Anschaffung und beschlossen, zur Kostenübernahme 250 Euro aus dem Spendenbetrag, den der „Jugendtreff Waltenhausen“ der Gemeinde für die Jugendarbeit beim Neujahrsempfang übergeben hat, zu verwenden.

Mindestens eine Person aus dem Gemeindegebiet sollte auf die Schöffen-Vorschlagsliste, informierte Weiß aufgrund eines Schreibens des Landgerichtes Memmingen. Gemeinderat Josef Schuster erklärte sich bereit, die Aufgabe zu übernehmen. Er erhielt die Zustimmung der übrigen Ratsmitglieder.

Damit die empfindlichen und im Fahrzeug verbauten Digitalfunkgeräte im Feuerwehrhaus in Waltenhausen während des Winters keinen Schaden nehmen, will die Feuerwehr die Betondecke im Gerätehaus in Eigenleistung isolieren. Der Rat beschloss, die Materialkosten zu übernehmen.

Wie die anderen Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Krumbach musste sich auch der Waltenhauser Gemeinderat mit dem Thema Erschließungsbeiträge und deren Abrechnung samt 25-jähriger Verjährungsfrist befassen. Nach Aussage von Bürgermeister Weiß gibt es im Gemeindebereich im fraglichen Zeitraum keinerlei derartige Maßnahmen, die noch nicht beendet oder abgerechnet sind. Trotzdem wurde dem Beschlussvorschlag – „Der Bürgermeister und die Verwaltung werden beauftragt, die vorhandenen Akten nach diesbezüglichen Anhaltspunkten zu prüfen und den Gemeinderat zu informieren“ – einstimmig entsprochen.

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