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Wattenweiler

13.06.2017

Neues Gesicht für das Zentrum von Wattenweiler

Der Bau des neuen Dorfzentrums in Wattenweiler schreitet voran. Im Vordergrund entsteht der Neubau des Dorfgemeinschaftshauses, das Dach des ehemaligen Gasthauses Stern (hinten) muss komplett erneuert werden.
Bild: Dieter Jehle

Dachstuhl muss komplett erneuert werden. Warum die jetzt angestrebte Lösung wirtschaftlich sinnvoller ist.

Der Bau des Dorfgemeinschaftshauses und die Sanierung des ehemaligen Gasthofes Stern in Wattenweiler laufen auf vollen Touren. Wie jetzt bekannt wurde, muss der Dachstuhl des ehemaligen Gasthauses komplett ersetzt werden. „Wir wollen keine Flickschusterei, Vergleichsberechnungen haben ergeben, dass ein neuer Dachstuhl wirtschaftlich sinnvoller ist“, so Bürgermeister Rainer Schlögl.

Die Entscheidung fiel in einer nichtöffentlichen Sitzung und wurde jetzt bekannt gegeben. Der bestehende Dachstuhl wurde durch das Ingenieurbüro und einen örtlichen Zimmerermeister begutachtet. „Das Ergebnis war klar, eine Vergleichsberechnung zwischen „Alt und Neu“ habe zudem die Entscheidung erleichtert“, so Schlögl. Das ehemalige „Wassermanngebäude“ ist nicht denkmalgeschützt. Vorschriften des Denkmalschutzes hindern den Markt Neuburg nicht, den sanierungsbedürftigen Dachstuhl abzutragen. „Unser Ingenieurbüro wurde beauftragt die Leistungen für einen neuen Dachstuhl auszuschreiben“, sagte der Rathauschef. Auf ursprünglich vorgesehene Dachfenster werde verzichtet.

„Nach reiflicher Überlegung“, so der Bürgermeister, werden die gesamten Fenster im ehemaligen Gasthaus in Kunststoff ausgeführt. Aus optischen Gründen werden außenliegende Sprossen aufgebracht. Fensterläden in Aluausführung zieren künftig die Südseite und Ostseite des Gebäudes.

Auf der Nordseite wird komplett auf Fensterläden verzichtet. In nichtöffentlicher Sitzung sei dies bei zwei Gegenstimmen entschieden worden.

Langlebig, günstig und für öffentliche Bauten bestens geeignet seien Sanitärartikel der Marke Kiwa. Diplom-Ingenieur Achim Fißl empfahl im sanitären Bereich auf jeglichen „Schnickschnack“ zu verzichten und auf robuste Artikel zu setzen. Wo möglich, werde auf jegliche Elektronik verzichtet. Lediglich bei den Urinalen werden alternativ die Kosten für eine Fotozelle geprüft.

Die Baumeisterarbeiten werden durch die Firma Grimbacher ausgeführt. Das Ergebnis der Bruttoauftragssumme von 530000 Euro gab Schlögl bekannt. Die Gerüstbauarbeiten im Dorfzentrum wurden an die Firma Söll aus Neusäss vergeben. Die Kosten belaufen sich auf 32000 Euro.

Der Sicherheitskoordinator für die Gesamtbaustelle kommt von der Firma Hartinger Consult. Den Auftrag für die Abdichtungsarbeiten erhält die Firma Neuburger Bautenschutz zum Preis von 15000 Euro.

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