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Niederraunau

03.11.2019

Niederraunau: Wachsam und neugierig

Miniphänomenta in der Grundschule Niederraunau (Vordere Reihe von links): Josef Baur (Stadtpfarrer), Christine Wachter und Petra-Löffler Schmid (Elternbeirat), Ludwig König (Sparkasse Günzburg Krumbach) und Hubert Rampp, Raiffeisenbank Niederraunau. Zweite Reihe von links Karl Weiß (Bürgermeister von Waltenhausen), Heike Neher (Schulleiterin) , Eva Hinterhuber (Projektleiterin, bbw) und Simone Muß (Bayern, VBM), dahinter Krumbachs Bürgermeister Hubert Fischer.
Foto: Elisabeth Schmid

Warum die Miniphänomenta in der Grundschule Niederraunau bei Kindern so beliebt ist.

Wusstest du, das ein Stein im Wasser leichter ist als ohne Wasser? Diese und andere „Phänomene“ konnten die Grundschüler der Niederrauner Schule austesten und erforschen.

Vor Kurzem fand in der Grundschule Niederraunau die sogenannte Miniphänomenta statt. Die Miniphänomenta ist in Bayern ein Angebot der Bildungsinitiave Technik- Zukunft in Bayern. Seit Herbst 2007 können die Grundschulen in Bayern das Bildungsangebot nutzen. Jetzt stellte die Schulleitung das Projekt der Öffentlichkeit vor. Unter den vielen Besuchern waren unter anderem auch der Krumbacher Bürgermeister Hubert Hafner, Stadtpfarrer Josef Baur, Simone Muß von der Geschäftsstelle Schwaben und Eva Hinterhuber, die Projektleiterin bbw e.V. An 50 Lernstationen die in der Grundschule Niederraunau auf drei Etagen verteilt sind, können die Schüler, in der Pause oder zwischen den Unterrichtsstunden an die Lernstation und sie ausprobieren.

Technik ist ein Thema, das fasziniert. Zum Beispiel, das Experiment mit dem Stein, oder wie zeichnet ein Pendel Kreise in den Sand, oder, wie kann durch einen Körper Strom fließen. Viele Fragen, viele Versuche.

„Die Kinder waren gleich von Anfang an dabei, sie drängten sich um die Lernstationen und hatten bald den Bogen raus und wussten, auf was es ankam“, meinte Schulleiterin Heike Neher. Sie ist ganz stolz, dass sie auf ihre Bewerbung für die Lernstationen Erfolg hatte. Zwei Wochen stehen die Stationen der Schule zur Verfügung. Simone Muß und Eva Hinterhuber erklärten den Besuchern viel über das Projekt.

Greifen und begreifen

Bürgermeister Huber Fischer machte es kurz. Wichtig seien nicht die vielen Worte, sondern das Handeln. Bei der Miniphänomenta gehe es vor allem um Ausprobieren und Begreifen. Was man greifen könne, das könne man auch begreifen: Mit diesen Worten wandte er sich ganz gezielt an die Kinder.

Stolz zeigten die Schüler, was sie schon alles bei den Stationen gelernt hatten. Eltern und Gäste waren sehr beeindruckt, als sie selbst in die Welt des Staunens und Forschens eintauchen durften. Im „Forscher-Café“ konnten sich die Besucher von den Eindrücken dann bei Kaffee und Kuchen entspannen.

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