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Gemeinderat

22.04.2015

Obstbäume für Aletshausen

Streuobstwiese mit 20 Bäumen soll angelegt werden

Zum Ortstermin in der westlichen Flur von Haupeltshofen traf sich jüngst der Aletshauser Gemeinderat. Ob zwei Grundstücke der Gemeinde für eine Bepflanzung geeignet seien, war die Frage. Weitere Tagesordnungspunkte wurden in der anschließenden Ratssitzung besprochen.

Josef Rampp aus Haupeltshofen hatte bei der Bürgerversammlung beantragt, dass für die Fällung der Linden am Weilerweg als Ersatz Obstbäume gepflanzt werden sollten. Beim Ortstermin und nach intensiver Aussprache kam man zu dem Ergebnis, nördlich der Straße nach Weiler zwei Hochstämme pflanzen zu lassen. Auf dem Gelände der ehemaligen Deponie von Haupeltshofen soll eine Streuobstwiese entstehen. Beide Grundstücke im Gemeindebesitz werden von Landwirten mitbewirtschaftet.

Wie Bürgermeister Georg Duscher vortrug, sollen bei der Hohenraunauer Straße und beim Grottenweg die Löcher beseitigt und die Fahrbahn mit Splitt überzogen werden. Auch der Waltenhauser Weg von der Kammelbrücke bis zum Bahngleis in Richtung Weiler und das Stück in Höhe Sägewerk Mußack bedürfen der Sanierung. In der Kammelstraße soll die Wasserleitung stellenweise erneuert und die Straße neu überzogen werden. Dies soll auch auf einem Teilstück der Straße nach Wasserberg passieren. Der Schlossbergweg Richtung Haupeltshofen werde 2016 in Angriff genommen. Das Angebot für diese Sanierungen von 59000 Euro der Firma Babic aus Kaufering wurde angenommen und der Auftrag vergeben.

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In Aletshausen wurden Willkommensschilder mit Werbeflächen für Veranstaltungen beantragt. Georg Duscher meinte, die Räte sollten von solchen Schildern Fotos zur Beratung vorlegen. Es soll der Verkehr aus Richtung Krumbach eingebremst werden. Man einigte sich, ein 80-Kilometer-Schild in Höhe der Einfahrt zum Sportgelände zu beantragen.

In Haupeltshofen wurde der Winterdienst bemängelt. Duscher meinte, dass die übrigen Ortsteile schwierig zu räumen seien, da müsse Haupeltshofen eben warten. Außerdem meinten die Bürger ohnehin, dass der Verkehr zu schnell sei. Man könne auch Schilder mit der Aufschrift „Diese Straße wird nicht geräumt und nicht gestreut“ anbringen. Wenn die Gemeinde Breitenbrunn mitmache, soll die Straße von Haupeltshofen nach Loppenhausen auf 3,5 Tonnen begrenzt werden. Die Räte waren einstimmig dafür.

Am Bahnübergang von Haupeltshofen werden die Dorf- und die Waltenhauser Straße recht schnell befahren. Der Bürgermeister schlug vor, ein Geschwindigkeitsanzeigegerät zu kaufen. Dies habe einen gewissen Abschreckungsffekt, man gewinne wichtige Daten und eine Übersicht über das Verkehrsaufkommen. Der Kauf wurde mit 13:0 beschlossen.

Die Alarmsirene in Aletshausen hat kürzlich den Dienst versagt. Eine Reparatur würde etwa 4200 Euro kosten. Man habe mit einer elektronischen Sirene Beschallungsproben durchgeführt und herausgefunden, dass das neue Gerätehaus der effektivste Standort sei. Kosten: rund 3800 Euro netto. Man befürwortete den Kauf.

1993 beschloss der Gemeinderat eine Härtefallregelung für Landwirte bei der Konzessionsabgabe. Diese besagt, dass für den Strom, der über 5000 Kilowattstunden pro Jahr hinausgehe, die Abgabe nur mit einem Sockelbetrag berechnet wird. Dies sei nach einem neuen Gerichtsurteil unzulässig, so der Bürgermeister. Einstimmig wurde diese Regelung ab Januar 2016 gestrichen. (kk)

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