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Jahresversammlung

14.01.2020

Personalstark und gut ausgebildet

Weniger Einsätze, aber Neuzugänge bei der Feuerwehr in Edenhausen. Die wichtigsten Termine der Kameraden

Knapp ein Drittel der rund 370 zählenden Einwohner im Krumbacher Stadtteil unterstützt mit ihrer Mitgliedschaft die örtliche Wehr, die mit 34 Aktiven und sechs Jugendlichen personell sehr gut aufgestellt ist. „Auch wenn ein etwas ruhigeres Jahr hinter uns liegt, haben wir doch dank guter Ausbildung und technischer Ausstattung unsere Einsatzbereitschaft und Schlagkraft bewiesen“, resümierte Erster Kommandant und Vorsitzender der Wehr, Christian Zellhuber, bei der Jahreshauptversammlung am Dreikönigstag im Saal des Feuerwehrhauses.

Die komplett anwesende Mannschaft, Mitglieder und Gäste ließen sich von seinen Ausführungen im Jahresbericht überzeugen und in den Grußworten kam ausschließlich großes Lob zum Ausdruck. Zellhuber bescheinigte den Aktiven einen durchweg guten Besuch der 19 Übungen, zu denen Atemschutz-, Chemieschutz- und Maschinistenübungen kamen. Gegenüber dem Vorjahr mussten bei vier Einsätzen, Brand, technische Hilfeleistung und sonstigen von den 39 eingesetzten Aktiven 159 Einsatzstunden weniger geleistet werden. Nach wie vor ist aber die am Ort vorbeiführende B300 ein „Garant“ für den Einsatz der Wehr. Der Kommandant erinnerte dabei an den Verkehrsunfall beim Waldhaus mit drei Fahrzeugen. In solchen Fällen bewähre sich das angeeignete Wissen bei der Ablegung der Leistungsabzeichen „Die Gruppe im THL- (Technische Hilfeleistung) Einsatz“ , die erneut von einer Gruppe abgelegt wurde. Es sind dies: Patrick Rieß, Tobias Kraus, Benedikt Fetschele und Patrick Gschwilm (alle Stufe 2), Maximilian Schütz (St. 3), Sandra Egger (St. 4), Thomas Jäger (St. 5), Thomas und Florian Fetschele (St. 6).

Durchaus gelohnt hat sich ein „Tag der offenen Tür“ im Rahmen des Schwäbischen Feuerwehrtages unter dem Motto „Reinschauen bei Deiner Feuerwehr“, bei dem nicht nur Geräte und Fahrzeuge besichtigt, ein Atemschutzgerät ausprobiert werden durfte oder Vorführungen geboten wurden, sondern drei Jungs und ein Mädchen für die Wehr gewonnen werden konnten. Während das traditionelle Funkenfeuer der schlechten Witterung zum Opfer fiel, fand das Maibaumfest mit Aufstellen des Maibaumes und das Sommerfest mit sehr gutem Besuch viel Anklang bei der Einwohnerschaft und auswärtigen Gästen. Mit den Glückwünschen anlässlich runder Geburtstage von fünf Mitgliedern und der Begleitung von Georg Fischer, Heinrich Hönig und Toni Bertele auf ihrem letzten Weg lagen Freud und Leid eng beisammen.

Personalstark und gut ausgebildet

Zellhuber versäumte es nicht, vor allem „seiner“ Mannschaft, der Stadt, der Krumbacher Wehr und allen Gönnern, aber auch den langjährigen und im November ausgeschiedenen Begleitern aus der Feuerwehrinspektion, Kreisbrandrat Robert Spiller, KBI Wolfgang Härtl und KBM Martin Mayer, zu danken. Für das kommende Jahr kündigte Zellhuber eine Neuauflage des Scheibenfeuers (29. Februar), das Aufstellen des Maibaumes mit Maibaumfest (25. April), das Sommerfest (4. Juli) und die öffentliche Weihnachtsfeier (13. Dezember) an. Gegenwärtig besteht die Jugendfeuerwehr aus sechs Mitgliedern, vier Jungs und zwei Mädchen. Zwei Jugendliche rückten in die aktive Mannschaft auf und weitere zwei werden folgen, vermeldete Jugendwart und stellvertretender Kommandant Thomas Jäger und freute sich zugleich über den erwähnten Neuzugang beim Aktionstag.

Eine geordnete Buchführung und solide Finanzlage durch Schatzmeister Walter Frisch bestätigten die Kassenprüfer Markus Graile und Andreas Egger, bevor sich Ewald Beuter als neuer Kreisbrandinspektor vorstellte. Das übernommene Amt sei für ihn eine neue Herausforderung, doch er wolle sich für die Belange der Wehren „auch im Süden“ einsetzen. Im Verlauf seiner Ausführungen zeichnete er zwei Mitglieder für langjährige aktive Dienstzeit aus.

Über die erfolgte Umstrukturierung im Feuerwehrwesen im gesamten Stadtbereich mit der Folge, dass der ausgearbeitete Feuerwehr-Bedarfsplan jetzt umgesetzt werde, berichtete Bürgermeister Hubert Fischer. Davon profitiere auch die örtliche Wehr, die sich ohnehin in bester Aufstellung und Einsatzbereitschaft präsentiere.

Lobend erwähnte Christian Seitz, stellvertretender Kommandant der Krumbacher Wehr, die stete harmonische Zusammenarbeit mit den Kameraden in verschiedenen Bereichen.

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