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Kommentar

04.01.2019

Perspektive für Krumbacher Hallenbad

Der jüngste technische Defekt im Krumbacher Hallenbad zeigt, warum eine grundsätzliche Neuorientierung in Sachen Bad notwendig ist.

Es ist eine gute Nachricht zum Jahresauftakt: Das Krumbacher Hallenbad ist ab Montag, 7. Januar wieder geöffnet. Bade- und Schwimmfreunde hatten schon Schlimmes befürchtet. Kann das Bad nach den jüngsten Problemen mit der Lüftungsanlage in dieser Saison überhaupt noch einmal geöffnet werden? Und welche technischen Probleme wird es in den nächsten Jahren geben? Da das Krumbacher Hallenbad auch für den Schwimmunterricht sehr wichtig ist, haben all diese Fragen ein durchaus erhebliches Gewicht. Mit viel Improvisationsgeschick ist es nun wieder einmal gelungen, das mehr als 40 Jahre alte Bad wieder „flott“ zu machen. Aber deutlich wird auch, dass dieses Improvisieren in Pannenfällen keine dauerhafte Lösung ist und in Sachen Bad eine grundlegende Neuorientierung erforderlich ist.

Nach etlichen Jahren ausführlicher Diskussionen hat der Krumbacher Stadtrat 2017 eine Planung für das Bad auf den Weg gebracht. Für die Weiterentwicklung des Bades gibt es seitdem eine klare Perspektive für einen Ersatzneubau. Doch es wird noch eine ganze Weile dauern, bis dieser fertiggestellt sein wird. Vor 2020 werden die Arbeiten wohl auf keinen Fall losgehen und dann eventuell bis 2022 oder gar 2023 dauern. Dann aber hat Krumbach eines der modernsten Bäder der Region und ist hier hoffentlich für Jahrzehnte wieder „gut aufgestellt“. Doch zunächst einmal hoffen alle Schwimm- und Badefreunde, dass das alte Bad noch lange durchhält und technische Defekte wie der jüngste die Ausnahme bleiben.

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