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12.03.2009

Pflaster statt Asphalt

Ursberg (lmm) - Für ein Betonpflaster und gegen Asphalt: Die rund 280 Quadratmeter Außenanlagen beim neuen Feuerwehrgerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Bayersried-Ursberg-Premach in Ursberg waren Thema in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Acht Gemeinderäte stimmten für eine Pflasterung, sieben waren für die Asphaltierung. Jetzt sollen entsprechende Angebote für die Gestaltung des Außenbereichs eingeholt werden.

Martin Büchele vom Architekturbüro Konrad Kling in Krumbach stellte die geplanten Außenanlagen des neuen Feuerwehrhauses vor. Zu sehen war auf der Vorlage eine mit Pflanztrögen eingefasste Terrasse mit einer Einbuchtung an der Ecke. Aus Kostengründen wurde diese Ausführung jedoch verworfen.

Die Böschung soll begrünt werden und die Einbuchtung fällt weg. Die südöstliche Ecke der Terrasse soll abgerundet werden. Die Anpflanzung von einigen Bäumen ist geplant.

Laut Büchele sei eine Asphaltierung nur geringfügig kostengünstiger (rund zehn Prozent). Zum einen sei Pflaster optisch ansprechender, zum anderen könne Regenwasser in den Fugen versickern. Ob Pflaster oder Asphalt, die Stabilität ist laut Büchele die gleiche.

Pflaster statt Asphalt

Eine Stärke der Betonplatten von acht Zentimetern sei für die zu erwartende Belastung durch die Feuerwehrfahrzeuge ausreichend. Wichtig sei vor allem die Befestigung des Untergrundes.

Bürgermeister Peter Walburger sprach sich für das Pflaster als auflockerndes Element aus. Josef Jäckle dagegen bezweifelte die Stabilität und plädierte für eine Asphaltierung. "Lieber außen sparen, Hauptsache innen wird es ordentlich", bemerkte Fridolin Rothermel, der nicht nur Gemeinderat, sondern auch 2. Kommandant der Feuerwehr ist.

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